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Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Erkrankungen im Brustraum – modernste Verfahren zur Behandlung

Lungenkrebs, insbesondere das Bronchialkarzinom, ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland und die dritthäufigste Krebstodesursache nach Brust- und Darmkrebs. Jährlich werden etwa 60.000 neue Fälle diagnostiziert, überwiegend bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters, häufig bei Raucherinnen und Rauchern oder Menschen mit langfristiger Schadstoffexposition.

Lungenkrebs macht oft erst spät Symptome, was eine frühzeitige Erkennung erschwert. Typische Anzeichen können sein: anhaltender Husten, blutiger Auswurf, Atemnot, Schmerzen im Brustbereich, Gewichtsverlust oder wiederkehrende Infektionen der Lunge. Eine frühe Diagnose ist entscheidend, da sie die Behandlungsoptionen erweitert und die Heilungschancen deutlich verbessert.

Unser Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth bietet eine interdisziplinäre, patientenorientierte und moderne Versorgung – von der Prävention über Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge. Wir bündeln die Expertise von Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Pathologen, um jede Behandlung individuell und leitliniengerecht zu planen.

Wir gewährleisten:

  • Ganzheitliche, wohnortnahe Betreuung in allen Phasen der Erkrankung 
  • Modernste Diagnostik und innovative Therapien inklusive Zugang zu klinischen Studien 
  • Kontinuierliche Qualitätssicherung nach aktuellen Leitlinien und ISO-9001-Standards 
  • Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit durch Tumorkonferenzen, M&M-Konferenzen und Qualitätszirkel 

Unser Ziel ist es, jeden Patientinnen und Patienten bestmöglich zu begleiten – mit fachlicher Expertise, modernster Medizin und einem Team, das sich kontinuierlich weitergebildet.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit – professionell, nah und verständnisvoll.

Unser Team des Lungenkrebszentrums Bamberg-Bayreuth

Bild von Rumo Leistner

Zentrumsleiter


Rumo Leistner

Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Bild von Dr. med. Claus Steppert

Stellvertretender Zentrumsleiter und Koordinator

Dr. med.
Claus Steppert

Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Bild von Tanja Dick

Stellvertretende Leitung und Qualitätsmanagementbeauftragte


Tanja Dick

Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Bild von Dr. med. Kathrin Weih

Koordination und Qualitätsmanagementbeauftragte

Dr. med.
Kathrin Weih

Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Wer gehört zum Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth?

Das Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth ist ein Zusammenschluss der Sozialstiftung Bamberg und des Klinikums Bayreuth, zwei Häuser der Maximalversorgung, die gemeinsam eine umfassende, interdisziplinäre und wohnortnahe Betreuung gewährleisten. 

Die Kooperation besteht aus der Medizinische Klinik IV: Pneumologie, Thorakale Onkologie, Intensivmedizin, Allergologie und Schlafmedizin mit der Sektion Interdisziplinäre Intensivmedizin mit Intermediate Care (IMCI) der Sozialstiftung Bamberg, der Klinik für Pneumologie des Klinikums Bayreuth und der Klinik für Thoraxchirurgie der Sozialstiftung Bamberg. 

Ergänzt wird das Zentrum durch die Hauptbehandlungspartner Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin und Onkologie des Lungenkrebszentrums sowie durch ein Netzwerk ausgewählter Kooperationspartner, um eine wohnortnahe, interdisziplinäre und umfassende Versorgung zu gewährleisten. Durch diesen Verbund können Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge koordiniert, patientenzentriert und wohnortnah angeboten werden, wobei alle relevanten Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten, um die bestmöglichen Behandlungsergebnisse zu erzielen.
 

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Das Behandlungsspektrum des Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Im Lungenkrebszentrum bieten wir Patientinnen und Patienten eine umfassende, interdisziplinäre Versorgung nach den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und den S3-Leitlinien Lungenkarzinom.

  • Lungenkrebsscreening und Tabakentwöhnung
  • Abklärung bei entsprechenden Symptomen (Vorstellung innerhalb von 10 Tagen)
     

Präzise, leitliniengerechte klinische Untersuchung und Anamnese 

  • Lungenfunktionsuntersuchungen und ggf. kardiale Diagnostik
  • Laboruntersuchungen
  • Bildgebung (Sonographie, Röntgen, CT, MRT, Szintigraphie, PET-CT) zur Diagnostik und Festlegung des Tumorstadiums  
  • Gewebeentnahmen
    • Bronchoskopie mit endobronchialem Ultraschall (EBUS) oder modernen Navigationsverfahren
    • Sonographisch oder CT-gestützte Biopsien
  • Zytologische und pathologische Untersuchungen mit molekularpathologischen Untersuchungen (NGS) für personalisierte Therapieentscheidungen
     

Im Rahmen unserer wöchentlichen standortübergreifenden Lungentumorkonferenzen werden alle Behandlungsentscheidungen besprochen. Dort kommen Pneumologen, Thoraxchirurgen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen, Nuklearmediziner, Onkologen und ggf. Neurochirurgen zusammen, um jedem Patienten eine personalisierte, leitliniengerechte Therapie zu gewährleisten. Die Konferenz ist ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung und der patientenzentrierten Versorgung.

Die Therapie basiert auf der Entscheidung der Lungentumorkonferenzt. Danach werden die weiteren Schritte nach kurativer oder palliativer Intention geplant und geprüft, ob die Teilnahme an einer Studie Sinn macht.

  • Kurativ operativ
    • Neoadjuvante oder adjuvante Therapie wohnortnah
    • Thoraxchirurgische Resektion in Bamberg
  • Kurativ definitive Radiochemotherapie mit Immunerhaltungstherapie (PD-1 >1%) oder zielgerichteter medikamentöser Therapie (EGFR+, ALK-Fusion)
  • Palliative zielgerichtete Therapie bei Nachweis von behandelbaren Treibermutationen oder Immunchemotherapie
  • Neurochirurgische Operationen in kurativer oder palliativer Intention 
  • Strahlentherapie unter palliativen Gesichtspunkten
  • Thoraxchirurgie unter palliativen Gesichtspunkten
  • Alle Patientinnen und Patienten werden bei Bedarf unterstützt durch weitere Dienste wie den Sozialdienst, die Psychoonkologie oder die Palliativmedizin.
  • Regelmäßige Kontrollen
  • Psychosoziale Betreuung
  • Prävention und Lebensstiländerung

•    Psychoonkologische Betreuung, Sozialberatung und Ernährungsberatung 
•    Rehabilitation und Nachsorgeprogramme, angepasst an individuelle Bedürfnisse 
•    Schmerztherapie und palliative Versorgung zur Sicherstellung der Lebensqualität 
 

  • Teilnahme an klinischen Studien, um Zugang zu den neuesten Therapieoptionen zu ermöglichen 
  • Integration aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Routineversorgung 
     

Über das Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth

Unser kooperatives Lungenkrebszentrum steht für eine patientenorientierte, interdisziplinäre und hochmoderne Versorgung von Lungenkrebspatienten – von der Prävention über die Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge. In enger Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Partnern bieten wir eine wohnortnahe, ganzheitliche Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau an zwei Standorten, die beide Häuser der Maximalversorgung sind. Dabei integrieren wir modernste Technologien, internationale Leitlinien und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, um unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu garantieren.

Unsere Werte und Leitbilder:

  1.  Patientenzentrierte, ganzheitliche Versorgung und wohnortnahe Betreuung:
    Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Patient. Wir bieten eine individuelle Betreuung, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Dies beginnt bei der Prävention und Vorsorge, geht über die präzise Diagnostik und die bestmögliche Therapie und endet in der Nachsorge und Rehabilitation. Unsere Versorgung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern und stellt sicher, dass unsere Patienten wohnortnah und in ihrer gewohnten Umgebung versorgt werden können – ohne Kompromisse bei der Qualität der Behandlung. In allen Phasen der Erkrankung begleiten wir unsere Patienten mit Empathie und fachlicher Expertise, um ihnen eine ganzheitliche und kontinuierliche Unterstützung zu bieten. 
     
  2. Interdisziplinäre Zusammenarbeit:
    Lungenkrebs erfordert eine enge Zusammenarbeit unterschiedlichster Fachrichtungen. Unser Zentrum vereint Pneumologen, Thoraxchirurgen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und viele weitere Spezialisten unter einem Dach. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit wird durch standortübergreifende Lungentumorkonferenzen gestützt, bei denen alle relevanten Fachdisziplinen gemeinsam die optimale Therapie für jeden Patienten planen. Darüber hinaus fördern wir einen regelmäßigen kollegialen Austausch und Wissensvermittlung durch M&M-Konferenzen (Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen) und Qualitätszirkel, die den kontinuierlichen Dialog und die Reflexion von Behandlungsprozessen sicherstellen. 
     
  3. Modernste medizinische Versorgung:
    Wir setzen auf moderne Diagnostik und innovative Therapieansätze, die es uns ermöglichen, den Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Unsere Einrichtungen sind mit der neuesten Technologie ausgestattet, um eine präzise Diagnosestellung und eine exakte Behandlungsplanung zu gewährleisten. 
     
  4. Zertifizierung und Qualitätsstandards:
    Wir behandeln nach evidenzbasierten Standards und orientieren uns an den neuesten medizinischen Leitlinien und an den strengen Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft für zertifizierte Lungenkrebszentren. Unsere Qualitätssicherung und kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter gewährleisten, dass wir jederzeit auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft arbeiten. Zudem sind beide Häuser seit vielen Jahren nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Diese Zertifizierung bestätigt unser kontinuierliches Bestreben, hohe Qualitätsstandards in allen Bereichen der Versorgung zu gewährleisten und unsere Prozesse fortlaufend zu optimieren. 
     
  5. Beteiligung an klinischen Studien und kontinuierliche Weiterbildung:
    Wir beteiligen uns aktiv an klinischen Studien, um unseren Patienten Zugang zu den neuesten therapeutischen Ansätzen und innovativen Behandlungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Diese Studien bieten die Chance, an der Weiterentwicklung der Lungenkrebsbehandlung teilzuhaben und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt in die Versorgung einfließen zu lassen. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Fachkräfte nehmen regelmäßig an Fachkongressen und wissenschaftlichen Veranstaltungen teil, um ihre Expertise stets auf dem aktuellen Stand der Medizin zu halten und die Qualität unserer Versorgung kontinuierlich zu verbessern. 


Im Lungenkrebszentrum bieten wir unseren Patienten eine umfassende, wohnortnahe und interdisziplinäre Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, die Integration modernster medizinischer Technologien und die Unterstützung durch regelmäßige standortübergreifende Lungentumorkonferenzen, M&M-Konferenzen und Qualitätszirkel stellen wir sicher, dass jeder Patient individuell und optimal behandelt wird. Unsere langjährige Erfahrung, unser hochqualifiziertes Team, die ISO 9001-Zertifizierung und unser Engagement für kontinuierliche Fortbildung und Innovation machen uns zu einem verlässlichen Partner in der Behandlung von Lungenkrebs.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit – professionell, nah und verständnisvoll.
 

Das Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth gewährleistet eine umfassende, leitliniengerechte und interdisziplinäre Versorgung von Patientinnen und Patienten mit malignen Erkrankungen der Lunge. Grundlage bildet die enge standortübergreifende Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen entlang des gesamten Behandlungspfades – von der Früherkennung über die Diagnostik und Therapie bis hin zur strukturierten Nachsorge.

Durch die Kooperation der beiden Standorte wird eine wohnortnahe Versorgung ermöglicht, ohne Kompromisse bei der Behandlungsqualität einzugehen. Einheitliche, abgestimmte Prozesse und verbindliche Standards stellen sicher, dass die Versorgungsqualität standortunabhängig auf einem gleich hohen Niveau erfolgt.

Unsere Qualitätsziele im Überblick:

  1.  Evidenzbasierte und interdisziplinäre Behandlung
    Die Behandlung erfolgt auf Basis aktueller evidenzbasierter Leitlinien unter Berücksichtigung individueller Patientenfaktoren. Die Therapieplanung erfolgt interdisziplinär unter Einbindung aller relevanten Fachdisziplinen und wird im Rahmen regelmäßig stattfindender, standortübergreifender Tumorkonferenzen festgelegt. Einheitliche Entscheidungsprozesse gewährleisten eine gleichbleibend hohe Behandlungsqualität an allen Standorten.
     
  2. Früherkennung und strukturierte diagnostische Abklärung
    Die Früherkennung sowie die leitliniengerechte Abklärung pulmonaler Rundherde und suspekter Befunde erfolgen nach standardisierten diagnostischen Pfaden. Zum Einsatz kommen moderne Verfahren der interventionellen Pneumologie, insbesondere Bronchoskopie mit EBUS und navigationsgestützte Verfahren, ergänzt durch sonographisch oder CT-gestützte Punktionen und operative Diagnostik.
    Die bildgebende Diagnostik umfasst Sonographie, CT, MRT, Szintigraphie, und PET-CT im Rahmen des Stagings. Die Befundung erfolgt interdisziplinär unter Einbeziehung der Pathologie einschließlich molekularpathologischer Analysen.Die Diagnostik wird standortübergreifend koordiniert und ermöglicht eine wohnortnahe Versorgung bei gleichzeitig einheitlich hoher Qualität. Kooperationen mit genomischen Netzwerken (nNGM) sichern den Zugang zu erweiterten molekularen Analysen.
    Die Früherkennung von Lungenkrebs im Sinne eines Lungenkrebs-Screenings wird aktuell implementiert und soll mit einem Programm zur Tabakentwöhnung verknüpft werden.
     
  3. Exzellente Behandlungsergebnisse
    Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Überlebensraten und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Hierzu werden qualitätsgesicherte Therapieverfahren eingesetzt sowie die Teilnahme an klinischen Studien ermöglicht.
     
  4. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung
    Das ärztliche und pflegerische Personal nimmt regelmäßig an zertifizierten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Fachkongressen teil. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden zeitnah in die klinische Praxis integriert.
     
  5. Patientenzufriedenheit und strukturierte Kommunikation
    Eine transparente, patientenzentrierte Kommunikation ist integraler Bestandteil der Versorgung. Die Patientenzufriedenheit wird regelmäßig evaluiert und in Maßnahmen zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung überführt.
     
  6. Strukturierte Nachsorge und Langzeitbetreuung
    Die Nachsorge erfolgt leitliniengerecht nach definierten Nachsorgeplänen. Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Rezidiven sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität. Auch hier wird durch die standortübergreifende Organisation eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht.
     
  7. Zertifizierte Qualitätsstandards
    Beide Häuser sind Kooperationspartner eines Onkologischen Zentrums und arbeiten auf Grundlage eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001. Sämtliche Prozesse unterliegen einer kontinuierlichen Überprüfung und Weiterentwicklung. Einheitliche Qualitätsvorgaben und standardisierte Abläufe sichern eine standortunabhängig konsistente Versorgungsqualität. Der Schutz sensibler Patientendaten ist dabei jederzeit gewährleistet.

Ziel des Lungenkrebszentrums Bamberg-Bayreuth ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, leitliniengerechten und patientenzentrierten Versorgung auf dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft. Durch die Kombination aus wohnortnaher Versorgung, standortübergreifend abgestimmten Prozessen und interdisziplinärer Zusammenarbeit wird eine optimale Behandlung über alle Phasen der Erkrankung hinweg gewährleistet.

Lungenkrebs, auch Bronchialkarzinom genannt, ist eine Erkrankung, bei der sich Zellen in der Lunge unkontrolliert teilen und Tumore bilden. Die häufigsten Formen sind der nicht-kleinzellige Lungenkrebs (NSCLC) und der kleinzellige Lungenkrebs (SCLC).

Die Erkrankung verursacht oft erst spät Symptome, weshalb sie häufig erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt wird. 

Typische Anzeichen können sein:

  • anhaltender oder veränderter Husten 
  • blutiger Auswurf 
  • Atemnot oder Schmerzen in der Brust 
  • ungewollter Gewichtsverlust 
  • Nachtschweiß
  • Fieber
  • wiederkehrende Lungeninfektionen 

In Deutschland erkranken jährlich etwa 60.000 Menschen an Lungenkrebs. Er ist die dritthäufigste Krebstodesursache nach Brust- und Darmkrebs.

Früherkennung ist entscheidend: Lungenkrebs kann in frühen Stadien oft besser behandelt und in vielen Fällen geheilt werden. Besonders Menschen mit erhöhtem Risiko, wie langjährige Raucherinnen und Raucher, wird jährlich ein Screening mit Niedrigdosis-CT empfohlen. So können Tumore entdeckt werden, bevor Beschwerden auftreten, und die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie steigen deutlich.

Durch moderne Diagnostik, interdisziplinäre Behandlung und individuelle Therapieplanung bieten wir unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung, um Heilungschancen zu verbessern, die Lebenszeit zu verlängern  und die Lebensqualität zu erhalten.
 

Kernkooperationspartner

Interne Kooperationspartner

Im Rahmen unseren wöchentlichen standortübergreifenden Lungentumorkonferenzen werden alle Behandlungsentscheidungen besprochen. Dort kommen Pneumologen, Thoraxchirurgen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen, Nuklearmediziner Onkologen und ggf. Neurochirurgen zusammen. Je nach Bedarf werden weitere Fächer und Berufsgruppen in die Tumorkonferenz einbezogen. Dadurch ist gewährleistet, dass jedem Patienten eine personalisierte, leitliniengerechte Therapie erhält. Die Konferenz ist ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung und der patientenzentrierten Versorgung. Gerne können auch Einweiser an der Tumorkonferenz teilnehmen, wenn deren Patienten vorgestellt werden bzw. haben die Möglichkeit, ihre Patienten in der Tumorkonferenz selbst vorzustellen. Auch Zweitmeinungen sind im Rahmen der Tumorkonferenz möglich. Eine virtuelle Teilnahme ist nach entsprechender Absprache möglich. 

Die Lungentumorkonferenz der Sozialstiftung Bamberg findet immer dienstags von 12:30 bis ca. 13:15 Uhr in der Buger Straße 80, 96049 Bamberg im Raum Concordia statt. Anmeldungen und Hinterlegen des Tumorkonferenzprotokolls erfolgen über Medico. Anmeldeschluss ist Montag um 14 Uhr. Dringliche Anmeldungen nach Anmeldeschluss oder von extern erfolgen über die Telefonnummer 0951 503-16279. 

Die Lungentumorkonferenz des Klinikums Bayreuth findet immer freitags von 12:45 bis ca. 13:30 Uhr in der … Anmeldungen erfolgen über…. Anmeldeschluss ist … . Dringliche Anmeldungen nach Anmeldeschluss oder von extern erfolgen über die Telefonnummer …. 

In beiden Lungentumorkonferenzen nehmen Teilnehmer beider Standorte teil. Dadurch ist eine standortunabhängige und wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Zusätzlich gibt es mindestens einmal im Monat eine gemeinsame Lungentumorkonferenz mit Teilnahme aller Hauptbehandlungspartner beider Standorte.
 

Wir verstehen, dass die Diagnose Lungenkrebs eine große Herausforderung ist und viele Patientinnen und Patienten zusätzliche Sicherheit bei Therapieentscheidungen wünschen. Deshalb bietet unser Lungenkrebszentrum Bamberg-Bayreuth die Möglichkeit, eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen.

Unsere spezialisierten Ärztinnen und Ärzte prüfen Diagnosen, Befunde und bisher empfohlene Therapien nach aktuellen Leitlinien und wissenschaftlichen Standards. Ziel ist es, Therapieoptionen auf Basis aktueller Leitlinien und moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse transparent darzustellen.

Eine Zweitmeinung kann helfen, Vertrauen in die geplante Behandlung zu gewinnen, alternative Therapiemöglichkeiten zu prüfen und individuelle Fragen zu klären. Selbstverständlich wird jede Zweitmeinung unabhängig, fachlich fundiert und patientenzentriert erstellt.

So geht es:

  • Nehmen Sie Kontakt zu unserem Zentrum auf und vereinbaren Sie einen Termin zur Zweitmeinung. 
    • Klinikum Bamberg: Frau Alexandra Werner Tel. : 0951 503-16719
    • Klinikum Bayreuth:
  • Bringen Sie vorhandene Befunde, Arztberichte, Bilder inklusive CD oder QR-Code und Laborwerte mit. 
  • Nach Prüfung aller Unterlagen erhalten Sie eine ausführliche Beratung zu Diagnose, möglichen Therapien und dem weiteren Vorgehen. 
  • Wir begleiten Sie während des gesamten Prozesses und stellen sicher, dass Sie informierte Entscheidungen über Ihre Behandlung treffen können.
     

Sie möchten einen Termin vereinbaren oder mehr zu unserem Zentrum erfahren?
Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

Bild von Lungenzentrum Bayreuth: Sekretariat Pneumologie

Lungenzentrum Bayreuth: Sekretariat Pneumologie

TEL0921 4004902

Fax0921 400884902

Privatsprechstunde Dr. Leistner im Klinikum Bamberg

Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung  

Privatsprechstunde Dr. Steppert im Klinikum Bayreuth

Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung  

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Klinikum Bayreuth  
Montag 9:00 - 12:00 Uhr
Tel.: 0921 4003750  
Klinikum Bamberg  

Praxis für Pneumologie im Klinikum Bamberg

Montag 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Dienstag - Freitag 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr