Klinik für Gefäßchirurgie, Gefäßmedizin und Phlebologie

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Geschwollene Beine und ihre Ursachen

„Dicke Beine" können viele verschiedene Ursachen haben. Einige davon sind durch Krankheiten bedingt, die erkannt und behandelt werden können. Dazu gehört auch das Lymphödem. Hierbei handelt es sich um eine Störung des Lymphabflusses, in dessen Folge es zu einer Schwellung (Ödem) kommt. Ein Lymphödem tritt häufig an den Beinen auf. Nach einer Operation oder Bestrahlung kann es auch an den Armen auftreten.

Unter einem Lipödem versteht man eine krankhafte Veränderung des Fettgewebes an den Beinen. Dadurch es neigt dazu, vermehrt Wasser einzulagern. Die Folge: die Beine werden dick.

Die erste Möglichkeit, um festzustellen, ob es sich bei einer Beinschwellung um eine Störung des Lymphsystems handelt, ist der Drucktest. Man drückt mit einem Finger fest auf das angeschwollene Gewebe und wartet etwas zehn Sekunden. Wenn nach dem Wegnehmen des Fingers eine Delle zurückbleibt, kann es sich um ein Lymphödem handeln. Sie sollten dann Ihren Hausarzt oder einen Gefäßspezialisten aufsuchen.

Ein weiterer Anhaltspunkt ist das sogenannte Stemmersche Zeichen: Man nimmt die Haut auf der Rückseite der Zehen zwischen zwei Finger. Lässt sich dort eine Hautfalte gar nicht oder nur schwer abheben, kann ein Lymphödem vorliegen.

Bei einer Beinschwellung kann es sich grundsätzlich auch um eine Erkrankung des Venensystems handeln. Deshalb wird in der Regel eine unkomplizierte und schmerzfreie Ultraschalluntersuchung mittels farbkodierter-Duplex-Sonographie durchgeführt. In Einzelfällen können zur Ergänzung auch Blutuntersuchungen durchgeführt werden.

Zur Reduktion eines Lymphödems wird die komplexe physikalische Entstauungs-Therapie (KPE) angewandt. Sie ist eine Kombination aus manueller Lymphdrainage und Kompressionsbehandlung mit Bewegungstherapie und Hautpflege. Ihr Ziel es der Abfluss der gestauten Gewebeflüssigkeit.

Bei der Kompressionstherapie erfolgt die Behandlung des Lymphödems zunächst durch Kompressionsbandagen. Sobald die Schwellneigung zurückgeht, können die Bandagen durch maßgeschneiderte Kompressions-Armstrümpfe oder Kompressionsstrümpfe ersetzt werden.

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, die den Körper beim Abtransport der Lymphflüssigkeit in Richtung Bauch- und Brustraum unterstützt.

In der Bewegungstherapie wird der Lymphabfluss durch regelmäßige Bewegungsübungen gefördert. Dabei wird für jeden Patienten ein eigenes Übungsprogramm entwickelt.

Als Ergänzung zur manuellen Lymphdrainage kann auch ein Druckwellenapparat hilfreich sein. Diese Behandlungsform nennt sich Apparative Entstauungstherapie. Dabei werden an Arm oder Bein angelegte Manschetten wellenartig mit Luft gefüllt, sodass die Lymphflüssigkeit abtransportiert werden kann.

Analog zur Behandlung des Lymphödems gilt auch bei der Behandlung des Lipödems die Kompressionstherapie als Basistherapie.

Zur Reduktion des Lipödems eignet sich auch die komplexe physikalische Entstauungs-Therapie (KPE). Die KPE kombiniert manuelle Lymphdrainage und Kompressionsbehandlung mit Bewegungstherapie und Hautpflege. Ihr Ziel es der Abfluss der gestauten Gewebeflüssigkeit. Dabei kann das Beinvolumen um bis zu zwölf Prozent gemindert werden.

Bei der Kompressionstherapie erfolgt die Behandlung des Lipödems zunächst durch Kompressionsbandagen. Sobald die Schwellneigung zurückgeht, können die Bandagen durch maßgeschneiderte Kompressions-Armstrümpfe oder Kompressionsstrümpfe ersetzt werden. Diese müssen je nach Befund Tag und Nacht getragen werden. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Fettabsaugung (Liposuktion). Während die Entstauungstherapie der Beseitigung der begleitenden Wassereinlagerung dient, ist die Beseitigung des krankhaft vermehrten Fettgewebes nur mit einer Fettabsaugung möglich. Wir beraten Sie gerne, ob eine Fettabsaugung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

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