Schlaganfall

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Jede Minute zählt!

Fast 270.000 Menschen jährlich erleiden laut Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe einen Schlaganfall. Doch wie kann man diesen erkennen und was ist dann zu tun? Ein Schlaganfall zeichnet sich häufig durch eine Lähmng der halben Körperseite aus. Durch den sogenanntne FAST-Test können Sie schnellstens die betroffene Person auf die Anzeichen eines Schlaganfalls testen. Zögern Sie nicht den Notruf zu wählen, bei einem Schlaganfall ist jede Minute entscheidend!

FAST steht für:

Face: Kann die Person lächeln? Falls dies nur halbseitig möglich ist, deutet dies auf eine halbseitige Lähmung hin.

Arms: Kann die Person beide Arme, mit Handflächen nach oben, gerade herausstrecken? Falls ein Arm absinkt bzw. sich dreht, kann dies ein Anzeichen für eine Lähmung sein.

Speech: Kann die Person sprechen? Falls dies nicht möglich ist, deutet dies auf eine Sprachstörung hin.

Time: Verlieren Sie keine Zeit! Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Bei einem Verdacht auf Schlaganfall rufen Sie sofort die 112!

Wie kann man einen Schlaganfall verhindern?

Mittlerweile ist bekannt, dass 10 Risikofaktoren 90% aller Schlaganfälle auslösen. Die gefährlichsten Faktoren für das entstehen eines Schlaganfalls sind:

  • Bluthochdruck
  • Nikotinkonsum
  • Erhöhte Blutfette (Cholesterin)
  • Erhöhter Blutzucker – Diabetes mellitus
  • Mangelnde körperliche Bewegung 

Die Veränderung dieser Faktoren kann dabei helfen einen Schlaganfall zu verhindern.

Schlaganfall, und jetzt?

Nachdem Sie den Rettungsdienst gerufen haben erwartet Sie bereits ein Spezialteam in der Notaufnahme. Nach einer anfänglichen Diagnostik wird die Behandlung der Schlaganfall-PatientInnen auf der Schlaganfall-Spezialstation, der sogenannten Stroke-Unit der Neurologischen Klinik fortgeführt. Bei einem rechtzeitigen Eintreffen im Krankenhaus (innerhalb der ersten 4 Stunden des Schlaganfalls) besteht mittlerweile die Möglichkeit den Schlaganfall rückgängig zu machen. Hier ist Zeit ein wichtiger Faktor, bei einem Verdacht auf Schlaganfall nicht zögern und sofort die 112 rufen, um die Genesungschancen zu steigern!

Bereits während des Aufenthaltes in der Stroke-Unit beginnt für die PatientInnen die Rehabilitation durch Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie, die anschließend ambulant fortgeführt wird.

 

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