Neurologische Klinik

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Wir garantieren eine interdisziplinäre Behandlung unserer MS-Patienten

Bei der Multiplen Sklerose handelt es sich um die häufigste, bereits im jungen Erwachsenenalter zur Behinderung führende, neurologische Erkrankung. In Deutschland sind etwa 150.000 Menschen an MS erkrankt. Mittlerweile können während der initialen schubförmigen Phase der Erkrankung effektive Medikamente eingesetzt werden, die den Verlauf der MS positiv beeinflussen.

Wenn im Verlauf von Stunden bis wenigen Tagen einseitige Sehstörungen, Doppelbilder, unklare Gefühlsstörungen oder belastungsabhängige Schwäche auftreten, können das mögliche Anzeichen für MS sein. Auch Unsicherheit beim Gehen oder Koordinationsstörungen können auf eine MS hinweisen. Da sich die Symptome innerhalb von Tagen spontan zurückbilden können, sollte bei einer mindestens 24-stündigen Dauer der Beschwerden auf jeden Fall eine fachneurologische Abklärung erfolgen.

Unsere Erfahrung bei Multiple Sklerose

Oberarzt Dr. med Mario Giraldo verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Behandlung dieses Krankheitsbildes und kümmert sich schwerpunktmäßig um die Diagnostik und Therapie unserer MS-Patienten.

In Kooperation mit den niedergelassenen Neurologen in Bamberg und Umgebung gewährleisten wir eine optimale, sektorenübergreifende Behandlung aller mit einer MS in Zusammenhang stehenden Symptome und Komplikationen.

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Alle Untersuchungsverfahren, die zur die Diagnostik und Verlaufskontrolle wichtig sind, werden in der Neurologischen Klinik und im Klinikum Bamberg angeboten:

  • Evozierte Potentiale
  • Transkranielle Magnetstimulation
  • Standardisierte klinische Tests (EDSS, MSFC, Gehstreckentests)
  • Liquor-Untersuchungen einschließlich isoelektrischer Fokussierung und Zytologie
  • Hochauflösende Magnetresonanztomographie (Drei Tesla-Scanner)
  • Neuropsychologische Testung bei Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Untersuchungen der Blasenfunktion in Kooperation mit dem Kontinenz-Zentrum der Urologischen Klinik
  • Optische Kohärenztomographie (OCT) zur Quantifizierung des strukturellen Schadens an der Netzhaut

Neben der kompletten diagnostischen Abklärung und Prognoseabschätzung der MS führen wir auch die Therapieanleitung bei Neueinstellung oder Wechsel der immunmodulatorischen Behandlung in unserer Klinik durch. Diese erfolgt in Absprache mit den behandelnden Neurologen.

Zur eskalierenden Schubbehandlung setzen wir leitliniengerecht und in Kooperation mit der Medizinischen Klinik III (Nephrologie) die Plasmapherese ein. Großen Wert legen wir auf die symptomatische Therapie: Sie behandelt Müdigkeit, Depression und Konzentrationsstörungen und dient der Reduktion einer Spastik sowie der Regulierung der Blasenfunktion. Bei deutlich mobilitätseinschränkenden Spastiken oder Bewegungsunruhe (Tremor, Ataxie) bieten wir in Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik die intrathekale Lioresal-Pumpenbehandlung an.

Therapiestudien zu innovativen Behandlungskonzepten

Wir bieten unseren Patienten auch regelmäßig die Teilnahme an internationalen Therapiestudien an. So haben sie die Möglichkeit, bereits frühzeitig an vielversprechenden Entwicklungen in der MS-Behandlung zu partizipieren. Alle Studien werden durch die Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen begleitet.

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Heike Gabold

TEL0951 503-13601

Fax0951 503-13609

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Melissa Riemer

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