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Infos übers Stillen bei Frühgeborenen und kranken Kindern

Muttermilch - der beste Start

Stillen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Wir möchten Sie informieren, offene Fragen beantworten und Sie beim Stillen Ihres Babys unterstützen.

Bei Fragen hilft Ihnen die Stillberatung der Station 5CD.
Petra Kremer, Annette Schabacker, Katharina Ley, Verena Rösch
Tel.: 0951 503-16773

Inhaltsübersicht

Muttermilchgewinnung und Abpumpen von Muttermilch

Aufbewahrung von Muttermilch/Abgabe in der Milchküche

Probleme mit der Brust oder Brustwarze

Unterstützung durch Partner:in und die Familie auf der Neonatologie

STILLEN

Stillen besteht nicht nur aus Nahrungsaufnahme. Es bedeutet gleichzeitig Kuscheln, Schmusen und intensiven Hautkontakt, den gerade ein Frühgeborenes oder krankes Neugeborenes dringend braucht.

Falls Ihr Kind noch zu klein oder zu schwach (krank) ist, um gestillt zu werden, kann der erste intensive Kontakt durch Känguruhen (nackte Babyhaut auf nackte Elternbrust) aufgebaut werden. Dies soll in den ersten 24h stattfinden. Durch den intensiven Hautkontakt wird bei der Mutter das Hormon Prolaktin ausgeschüttet, das die Milchbildung fördert. Zudem gibt Ihnen dies die Möglichkeit, Mimik, Gestik und Verhaltensweisen Ihres Kindes zu lernen und zu deuten.

Die erste Milch (Kolostrum) wird in der 16. Schwangerschaftswoche und in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt in wenigen Millilitern bis ca. 20ml gebildet. Sie ist gelb, dickflüssig, reich an Eiweißen und Vitaminen, aber arm an Fetten und Kohlenhydraten. Somit ist sie energieärmer und für das Neugeborene leicht verdaulich. Dieses Kolostrum ist besonders wichtig, denn es ist wie eine erste Impfung mit Abwehrstoffen für Ihr Baby.

Der Übergang von Kolostrum zu reifer Muttermilch findet zwischen dem 2.- 5. Tag statt. Die Brust wird warm, sie fühlt sich fest und voller an, evtl. ist eine Venenzeichnung an der Brust erkennbar. Jetzt ist es wichtig, regelmäßig weiter anzulegen/abzupumpen. Wärmen vor und kühlen nach dem Anlegen/Abpumpen, sowie Brustmassage können das Wohlbefinden in dieser Zeit fördern.
 

  • In den ersten 24h/Tag 1:
    • Zeitnaher Beginn mit der Muttermilchgewinnung (am besten 1h nach Geburt), erstes Anlegen noch im Kreißsaal
    • Mind. 6x anlegen, um die Milchbildung anzuregen
    • Ab jetzt kann das Baby an Gewicht verlieren, aber nur maximal 10% des Geburtsgewichts
       
  • Ab dem 2. Tag:
    • Regelmäßig, korrektes Anlegen mind. 8x pro Tag, davon 2x in der Nacht
       
  • Ab dem 3. - 5. Tag:
    • Ab jetzt findet die initiale Milchdrüsenschwellung statt (Milcheinschuss), weiterhin regelmäßiges Anlegen, mindestens 8 Mal täglich, ist jetzt wichtig
    • Weiterhin regelmäßiges Anlegen (mind. 8x Tag) oder nach Bedarf
    • Ab jetzt sollte Ihr Baby wieder an Gewicht zunehmen
       
  • Ab dem 10. – 14. Tag:
    • Jetzt sollte Ihr Kind das Geburtsgewicht wieder erreicht haben
    • Die Laktation (Milchbildung) ist jetzt vollständig etabliert und es kann nach Bedarf gestillt werden
    • Manche Babys machen "Clusterfeeding", das bedeutet, sie möchten über 1-2 Stunden ständig gestillt werden, meist in den Abendstunden

Dass ihr Baby gestillt werden möchte, erkennen Sie hieran:

  • Das Kind ist wach,  die Augen rollen, blinzeln
  • Such - & Saugbewegungen, Schmatzen, Herausstrecken der Zunge
  • Angespannte Körperhaltung
  • Das Kind bringt Hände zum Mund, saugt an Finger und Hand
  • Schreien - dies ist das allerletzte erkennbare Hungerzeichen
     

Muttermilch...

  • stärkt das Immunsystem (sollten Infektionen auftreten, verlaufen diese milder)
  • fördert die Gehirnentwicklung
  • sorgt für einen schnelleren Nahrungsaufbau und fördert das Wohlbefinden Ihres Kindes
  • ist leichter verdaulich
  • beugt Krankheiten, wie beispielsweise eine lebensbedrohliche Darmerkrankung bei Früh- und Neugeborenen vor
  • fördert den Aufbau der Darmschleimhaut

Kranke Neugeborene und Frühgeborene können abhängig von der Schwangerschaftswoche und Art der Erkrankung noch nicht selbst trinken. Sie werden teilweise vorerst über längere Zeit mit einer Infusion und Muttermilch / Frauenmilch über eine Magensonde ernährt. Durch das Känguruhen wurde Ihr Kind schon etwas an die Brust gewöhnt und hat eventuell schon erste Saugversuche unternommen. Das erste Anlegen ist von der Schwangerschaftswoche und dem Allgemeinzustand des Babys abhängig. Wichtig ist anfangs nicht die Trinkmenge, sondern das langsame Heranführen an die Brust und die Qualität des Trinkens. Haben Sie etwas Geduld, denn es kann sein, dass mehrere Versuche und längere Zeit notwendig sind, bis Ihr Baby effektiv an der Brust saugt. Das Kind sollte sich in einer wachen, aufmerksamen Phase befinden. 

Mit diesen Maßnahmen können Sie den Milchspendereflex fördern und auslösen:

  • Brustmassagen / Brustentleerung von Hand
  • Wärme
  • Anpumpen

Stillhütchen können bei einem Missverhältnis (Babymund – Brustwarze) gerade bei Frühgeborenen helfen, die Brustwarze richtig zu erfassen und so effektiv zu trinken. Sie sollten jedoch nur als Übergang verwendet werden, bis ein direktes Stillen möglich ist. Das Abtrainieren ist jederzeit möglich und kann mit der Stillberatung erfolgen.

Eine Wiegeprobe ist anfangs noch nötig, um die ungefähre Menge einer Stillmahlzeit zu ermitteln. Hat Ihr Kind die erforderliche Trinkmenge an der Brust noch nicht geschafft, kann der Rest an der Brust liegend über die Magensonde verabreicht werden. So bringt Ihr Kind die Brust mit einem angenehmen Sättigungsgefühl in Verbindung. Mit der Zeit wird Ihr Baby immer mehr an der Brust trinken und auch häufiger angelegt werden können. Während der ersten Stillversuche sollten Sie die Hilfe des Pflegepersonals oder der Stillberatung in Anspruch nehmen. Es wird situativ entschieden und mit Ihnen zusammen das weitere Vorgehen besprochen.

Probleme beim Anlegen von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen können auftreten durch:

  • Schwierigkeiten bei der Geburt (insb. bei langen Geburten)
  • Zu stark parfümierte Seifen, Duschgel, etc.
  • Zu starker Milchspendereflex
  • Verspannung / Anspannung der Mutter
  • Erkrankung des Kindes
  • Überwärmung des Babys
  • Neugeborenengelbsucht
  • Schläfriges Kind
  • Unzureichendes Saugverhalten

Was man dagegen tun kann:

  • Schon bei frühen Hungerzeichen reagieren
  • Eine ruhige Umgebung schaffen, Stress reduzieren, kein Zeitdruck
  • Rhythmische Bewegungen, Singen, Summen
  • Bei zu starkem Milchspendereflex: Baby in Rückenhaltung halbaufrecht stillen (evtl. vorher etwas Milch von Hand gewinnen)
  • Milchspendereflex durch Brustmassage auslösen
  • Bei geringem Milchfluss: Brustkompression
  • Bei zu wenig Milch: siehe Steigerung Milchbildung
  • Baby pucken
  • Bonding, Hautkontakt
  • Das Baby vor dem Stillen wecken und wickeln oder zwischenwickeln
  • Das Baby mit etwas Milch an der Brustwarze anlocken
  • Stimulation des Saugreflexes
  • Kontakt mit der Stillberatung aufnehmen

KORREKTES ANLEGEN

Beim Stillen gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

  • Brustmassage/ leichtes Vorbereiten der Brust (siehe Brustmassage)
  • Der Körper des Babys sollte Ihnen zugewandt sein. Ohr, Schulter und Hüfte bilden eine Linie. Mutter und Baby liegen Bauch an Bauch.
  • Nehmen Sie die Brust mit der freien Hand im C- Griff, das heißt, Daumen und Zeigefinger bilden ein C. Legen Sie die Hand etwa 3 cm hinter die Brustwarze, wobei der Daumen oberhalb der Brustwarze ist.
  • Mit der Brustwarze stimulieren Sie nun die Lippen des Babys. So wird der Suchreflex ausgelöst. Das Kind sollte den Mund weit öffnen, achten Sie darauf, dass die Zunge des Babys auf der unteren Zahnleiste aufliegt.
  • Wenn das Kind den Mund weit geöffnet hat, ziehen Sie Ihr Kind zu sich heran, damit es die Brustwarze und einen großen Teil des Brustgewebes erfassen kann (Fischmund).
  • Lassen Sie Ihr Baby solange trinken, bis es sich allein von der Brust löst.
  • Falls die Brustwarze nicht richtig erfasst wurde, oder Sie Schmerzen haben, lösen Sie im Mundwinkel des Babys mit Ihrem Finger den Saugschluss und legen Sie noch einmal neu an.
  • Legen Sie abwechselnd jede Seite an.  Der Stillvorgang sollte 10-15 Minuten pro Seite dauern. Ändern Sie so oft wie möglich die Stillposition und achten Sie auf eine gute Entleerung der Brust, um die Milchbildung gut anzuregen.
  • Bei Frühgeborenen ist es anfangs oft sinnvoll nur eine Seite anzubieten
     

So erkennen Sie, dass ihr Baby effektiv saugt:

  • Milchspendereflex ist spürbar/Milch fließt
  • Mund leicht geöffnet / Lippen vorgewölbt
  • starkes, nicht schmerzhaftes Ziehen an der Brust / angenehmes Gefühl
  • evtl. Gebärmutterkontraktion beim Saugen des Babys (die ersten Tage nach Geburt)
  • Schlucken des Babys hörbar / spürbar
  • Zunge deckt die Zahnleiste
  • Pustebäckchen
  • Milch ist im Stillhut erkenntlich
  • Sichtbare Kieferbewegungen bis zu den Ohren mit regelmäßigen Pausen
  • Die Brust ist nach dem Stillen fühlbar weicher
     

Auch Stillhütchen genannt, ist in der Form einer Brustwarze nachempfunden, Sie können dem Baby das Saugen an der Brust erleichtern, wenn die mütterliche Brustwarze ungünstig geformt ist, oder die Kraft des Babys im Mund – Kieferbereich noch nicht ausreichend ausgeprägt ist. Gerade für den Anfang bei kranken Babys/Frühgeborene, kann dies eine gute Hilfestellung sein. Nur Verwenden, wenn das Stillen auf keine andere Weise möglich ist.

So wenden Sie das Stillhütchen korrekt an:

  • Die richtige Auswahl der Größe des Stillhütchen ist wichtig, um Schmerzen und Verletzungen beim Stillen zu vermeiden
  • Das Hütchen mittig auf die Brustwarze platzieren. Dabei darauf achten, dass die Aussparung da liegt, wo die Nase des Babys die Brust der Mutter berühren wird
  • Auf korrekten Sitz achten
  • Die Lippen des Kindes müssen korrekt am Brustwarzenvorhof und nach außen gestülpt anliegen
  • Evtl. das Stillhütchen bereits mit Muttermilch füllen
  • Auf der Neointensiv nach jedem Stillvorgang ein neues Stillhütchen verwenden
     
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Richtiges Anlegen

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Falsches Anlegen

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Korrekter Sitz des Stillhütchens

STILLPOSITIONEN

Wählen Sie eine Stillposition, die für Sie entspannt und bequem ist. Eine ruhige Atmosphäre gibt Ihnen die Möglichkeit, sich ganz auf Ihr Kind zu konzentrieren. Ein Stillkissen oder eine Stillschlange sind oft hilfreich bei der Lagerung. Hier sind die häufigsten Positionen. In jeder Position sollten Sie auf korrektes Anlegen achten.

Stillen im Liegen, seitlich

Auf der Seite liegend sollten Sie Ihren Rücken gut abstützen. Ein festes Kopfkissen stützt Ihren Kopf. Ihr Baby liegt ebenso auf der Seite und ist Ihnen zugewandt (Bauch an Bauch). Ziehen Sie Ihr Kind zu sich heran. Dabei sollte sich der Mund des Babys auf der Höhe Ihrer Brutwarze befinden. Der Rücken des Babys sollte ebenso mit einer Rolle gestützt werden. Ihr Arm liegt angewinkelt oberhalb des Babykopfes. Nun sollte Ihr Kind die Brust mit Hilfe des C-Griffes gut fassen können. 

Stillen in Rückenhaltung, sitzend (besonders bei Frühgeborenen vorteilhaft)

Sitzend, evtl. ein Kissen im Rücken und Füße auf einen Hocker. Legen Sie ein Kissen oder eine Stillschlange auf Ihre Beine. Der Körper des Babys liegt auf Ihrem Unterarm, mit der Hand führen Sie seinen Kopf. Die Beinchen sind zur Rückenlehne ausgerichtet. Mit der freien Hand wieder im C- Griff anlegen. Bitte darauf achten, dass der Mund des Babys sich auf der Höhe der Brustwarze befindet.

Stillen in Wiegehaltung

Suchen Sie sich eine bequeme Sitzgelegenheit, an der Sie die Arme aufstützen können. Mit einem Fußhocker und einem Stillkissen können Sie Ihr Kind in der richtigen Höhe auf Ihren Beinen positionieren. Das Baby liegt auf Ihrem Unterarm, der Kopf in der Armbeuge. Es liegt Bauch an Bauch an Sie geschmiegt, die Oberlippe des Babys gegenüber der Brustwarze. Dies ist die häufigste Stillposition, da sie überall anwendbar ist.

Intuitives Stillen in Bauchlage des Babys

Nehmen Sie eine bequeme zurückgelehnte Position ein. Der Kopf, der Nacken, die Schultern, der obere Rücken und die Arme werden mit Kissen unterstützt, sodass sie sich völlig entspannen können. Zum Intuitiven Stillen ist es notwendig, dass sie möglichst viel Hautkontakt mit Ihrem Baby haben. Das Baby wird bäuchlings auf den Bauch der Mutter gelegt, so dass sein Kopf nah bei den Brüsten liegt und es sich mit den Armen auf der Mutter abstützen kann. Sie legen locker eine Hand auf dem Po des Babys, damit es nicht zur Seite fällt. Wenn Sie es notwendig finden, helfen Sie Ihrem Baby. Dann warten Sie entspannt, ob das Baby von alleine „andocken“ wird. Im Anschluss können Sie den Arm locker um das Baby legen, sodass sein Köpfchen daran anlehnen kann. Am besten funktioniert das intuitive Stillen, wenn das Baby wach und aufmerksam ist.

DIE KÄNGURUH-METHODE

Frühgeborene Kinder liegen oft in einem Inkubator. Durch das Känguruhen wird es Ihnen als Eltern ermöglicht in engen Hautkontakt, im besten Fall nackte Babyhaut auf nackte Brust des Elternteils, mit Ihrem Kind zu kommen und ihm so Nähe und Geborgenheit zu vermitteln. Dafür sollten Sie sich täglich Zeit nehmen. 

Um das Erlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Nehmen Sie Halsketten ab
  • Schalten Sie ihr Handy ab
  • Vermeiden Sie starke Gerüche (stark duftende Deos, Duschgel, Parfüm)
  • Keine Besuche

Das Känguruhen...

  • steigert die Milchbildung
  • senkt die Stressreaktion von Eltern und Kind
  • fördert das Wohlbefinden des Kindes
  • hilft den Kindern, ruhiger zu atmen und die Körpertemperatur stabil zu halten

Känguruhen mit Brust-Mund-Kontakt

Der Brust-Mund-Kontakt fördert die Besiedelung des kindlichen Darms mit der mütterlichen Keimflora und unterstützt somit die Besiedlung mit Bifidusbakterien, die unter anderem eine schützende Wirkung vor einer NEC haben.
Der frühe Brust-Mund Kontakt bewirkt, dass die Mutter im Verlauf über mehr Milch verfügt und dass in der Muttermilch gezielte Abwehrstoffe enthalten sind.
 

ABPUMPEN VON MUTTERMILCH

Die Brustmassage ist eine gute Vorbereitung vor dem Anlegen, dem Abpumpen oder der manuellen Brustentleerung.

  1. Massieren Sie mit der flachen Hand kreisförmig Ihr Brustgewebe, ohne die Haut zu verschieben.
  2. Legen Sie die Hände oben und unten flach auf die Brust und bewegen Sie sie hin und her.
  3. Streicheln Sie mit leichten Berührungen zur Brustwarze hin und stimulieren Sie die Brustwarze leicht, um den Milchspendereflex auszulösen.

Setzen Sie den Daumen auf der einen Seite, Zeige- und Mittelfinger auf der gegenüberliegenden Seite der Brustwarze an (ca. 2-3cm von Brustwarze entfernt). Dies ist der sogenannte C-Griff. Heben Sie die Finger etwas an und drücken Sie die Finger in Richtung Brustkorb. Dabei spreizen Sie leicht die Finger. Achten Sie darauf, dass die Finger nicht über das Gewebe rutschen, sondern an der gleichen Position bleiben und das Gewebe somit mitnehmen, dann führen Sie die Finger rhythmisch zusammen und bewegen sie nach vorne. Drehen Sie dabei langsam die Hand rum um die Brustwarze, damit Sie alle Bereiche erfassen.
Die gewonnene Muttermilch fangen Sie in einem ausgekochten Gefäß oder direkt mit einer 1ml Spritze auf.

Es ist hilfreich, wenn Sie die ersten 24 Stunden nach der Geburt die Brust von Hand entleeren.

Da Sie unter Umständen über einen längeren Zeitraum abpumpen müssen, wäre eine elektrische Intervallpumpe für Zuhause vorteilhaft. Um die Aufrechterhaltung der Milchbildung zu gewährleisten, ist ein Doppelpumpset, das Zeit und Stress spart, am sinnvollsten.
Die Milchpumpe können Sie in der Apotheke oder Sanitätshäusern ausleihen. Achten Sie beim Kauf des dazugehörigen Sets auf die richtige Trichtergröße. 

Suchen Sie sich einen ruhigen Platz und eine bequeme Sitzgelegenheit. In einer guten warmen Umgebung lässt sich die Milch meist besser abpumpen. Am effektivsten ist es, nach dem Känguruhen oder am Bett des Kindes abzupumpen. Für Zuhause hilft es oft, ein Bild Ihres Babys anzuschauen. 
In den ersten Tagen kann man oft nur wenige Milliliter Kolostrum fördern. Dieses ist für die Immunabwehr und den Schutz der Darmschleimhaut von Frühgeborenen sehr wichtig. Auch bei geringen Mengen zählt jeder Tropfen für Ihr Kind. Die weitere regelmäßige Stimulation ist erforderlich für die Milchbildung.

Wichtig: Vor dem Abpumpen die Hände gründlich waschen und desinfizieren!
Das Abpumpen darf keine Schmerzen verursachen!

 

Abpumpintervall bis zum 10. Lebenstag:

  • 8 - 10 mal pro Tag, bzw. bis eine Milchmenge von ca. 500 - 700 ml (je nach Schwangerschaftswoche) täglich erreicht ist
  • Das Abpumpen sollte alle 3 Stunden stattfinden, auch 2x in der Nacht
  • In dieser Zeit ist eine Steigerung von 150 ml täglich möglich

Abpumpintervall ab dem 10. Lebenstag:

  • 6 - 8 mal pro Tag
  • 5 Stunden Nachtruhe können möglich sein

Abpumpzeiten:

  • Mit einem Doppelpumpset: 10 - 15 Minuten
  • Bei Einzelpumpen: 20 -30 Minuten, 10 - 15 Minuten pro Brustseite

Vorgehensweise beim Abpumpen:

  • Händehygiene (20 Sek. gründlich mit Seife waschen)
  • Verwenden Sie für jeden Abpumpvorgang eine neue Flasche
  • Überprüfen Sie das Pump-Set und die Schläuche auf Verunreinigungen
  • Beschriften Sie die Flaschen mit Name, Datum und Uhrzeit
  • Verschließen Sie den Deckel fest, berühren Sie die Innenseite nicht
  • Sollte die Muttermilch ihrem Baby nicht innerhalb von 6 Stunden verabreicht werden, stellen Sie die Milch direkt in den Kühlschrank
  • Reinigen Sie die Pumpe nach dem Pumpvorgang
  •  Lassen Sie die Muttermilch auf der Brustwarze antrocknen, um wunden Brustwarzen vorzubeugen
  • Lagern Sie beim Transport der Muttermilch die Flaschen aufrechtstehend in einer Kühltasche mit Kühlelementen. Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden! 

In diesem Video finden Sie eine Anleitung für das Abpumpen von der Firma Medela. (hier klicken) 

Nach jedem Gebrauch reinigen Sie ihr Milchpumpenset ganz einfach zuhause:

  • Handwäsche: Bauen Sie das Abpumpset auseinander und spülen sie es mit kaltem Wasser ab. Reinigen Sie es danach mit warmen Wasser und ein wenig Spülmittel und spülen sie es nochmal kalt ab.
  • In der Spülmaschine: Spülen Sie das Set bei mindestens 65°C, legen Sie kleines Pumpzubehör in einen geschlossenen Korb oder Wäschesack. Räumen Sie die Maschine nur mit gewaschenen Händen aus und lassen Sie das Set ggf. lufttrocknen.
  • Nutzen Sie zum Abtrocknen ein frisches Handtuch
  • Schützen Sie das Milchpumpenset vor Verunreinigung
  • Desinfizieren Sie das Abpumpset. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
    • Das Set mit sprudelndem Wasser 5 Min. in einem Gefäß auskochen
    • In einen Vaporisator (Desifektionsgerät für Flaschen) geben
  • Schlagen Sie das saubere und desinfizierte Abpumpset zum Aufbewahren in ein trockenes, sauberes Tuch ein.
  • Sie können sterile Flaschen, die im Elternzimmer der Station 5CD im Schrank gelagert sind, für den täglichen Bedarf zum Abpumpen nach Hause mitnehmen. Aus hygienischen Gründen sollten Sie die Verwendung privater Flaschen vermeiden.  
  • Duschen Sie 1x täglich
  • Reinigen Sie die Brust mit Wasser, ohne Seife und trocknen sie immer mit einem frischen Handtuch ab
  • Wechseln Sie Stilleinlagen regelmäßig und den BH täglich
  • Verwenden Sie keine paraffinhaltigen Pflegeprodukte
  • Ein Abpumpprotokoll hilft Ihnen als Überblick über Abpumpmenge und -frequenz

Wenn in der ersten Zeit Ihre Muttermilchmenge deutlich den Bedarf Ihres Frühgeborenen übersteigt, ist es möglich, die Muttermilch bei uns in der Klinik zu spenden. Somit können auch Frühgeborene, bei denen die Muttermilchmenge der eigenen Mutter noch nicht ausreicht, diese als Frauenmilch erhalten und müssen gerade in der Anfangszeit nicht auf die Vorteile der Muttermilch verzichten.

Hierfür müssen einige Voraussetzungen abgeklärt werden. Bei Interesse können Sie gerne die Stillberatung der Station 5CD oder das Personal ansprechen. Dann werden wir Ihnen im persönlichen Gespräch die genauere Vorgehensweise erklären.

AUFBEWAHRUNG UND TRANSPORT VON MUTTERMILCH

UND ABGABE IN DER MILCHKÜCHE

Bei Raumtemperatur 25°C

  • Bei Raumtemperatur ist die Muttermilch innerhalb von 4-6 Stunden zu Verbrauchen
    • Kolostrum (Vormilch) innerhalb von 12 Stunden

Im Kühlschrank (4°C)

  • Bei sofortiger Kühlung und wenn die Kühlkette nicht unterbrochen wird bis zu 72 Stunden
  • Bitte regelmäßig die Temperatur des Kühlschranks kontrollieren
  • Nicht in der Kühlschranktür lagern

Tiefgefroren

  • Im Tiefkühlfach 3 Monate (optimal) bis max. 12 Monate

Nach etwa 3 Monaten ändert sich der Geschmack der Muttermilch. Durch das Einfrieren werden zum Teil wertvolle Inhaltsstoffe zerstört.
 

Lassen Sie Muttermilch unter fließendem Wasser, bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auftauen. Nicht im Flaschenwärmer oder in der Mikrowelle auftauen! 

Aufgetaute Muttermilch ist:

  • Im Kühlschrank ungeöffnet 24 Stunden haltbar, bei geöffneter Flasche 12 Stunden
  • Bei Raumtemperatur nur noch eine Stunde haltbar
     
  • Im Flaschenwärmer: 10-20 Min. bei höchstens 37°C. (wegen Gefahr der Keimvermehrung, nicht länger als 30 Min. warmhalten)
  • Bei Raumtemperatur wird die Muttermilch schonend erwärmt. Falls Ihr Baby es mag, kann sie bei Raumtemperatur gegeben werden.
  • Muttermilchreste, die schon mal erwärmt wurden, müssen verworfen werden.
  • Unterbrechen Sie die Kühlkette nicht
  • Verwenden Sie isolierte Kühlboxen mit gefrorenen Kühlelementen
  • Ein zeitnaher Transport der Muttermilch, ohne Verzögerung ist wichtig
  • Desinfizieren Sie die Kühlbox nach Gebrauch
     
  • Die Milchküche befindet sich rechts vor der Eingangstür 5CD
  • Möglichst morgens von 8:00-9:30 Uhr oder nach Absprache
  • Nach 12 Uhr am Stützpunkt der 5CD
  • Die abgegebene Muttermilch sollte nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Es besteht die Möglichkeit, einen „kleinen Vorrat“ an Muttermilch in der Milchküche einzufrieren, falls Sie nicht täglich ins Klinikum kommen können. 

STEIGERUNG DER MILCHMENGE

Durch Stress, Ängste, Sorgen um Ihr Kind und teilweise lange Abpumppausen, kann es sein, dass sich Ihre Milchmenge reduziert. Es gibt eine Vielzahl von Ursachen.

Hier finden Sie ein paar Tipps

Um Ihre Milchmenge zu steigern...:

  • Nehmen Sie sich 2-3 Tage Zeit um viel zu ruhen, empfangen Sie nur wenig Besuch
  • Erhöhen Sie die Still- bzw. Abpumpfrequenz
  • Haben Sie viel Hautkontakt mit Ihrem Baby (Känguruhen)
  • Führen Sie vor dem Stillen eine lockernde Brustmassage durch
  • Überprüfen Sie Ihre Still- bzw. Anlegetechnik und Ihre Position
  • Achten Sie auf eine gute Entleerung der Brust nach dem Anlegen oder Abpumpen
  • Versuchen Sie eine Brustmassage während des Abpumpens
  • Nehmen Sie milchfördernde Substanzen ein. Wenden Sie sich diesbezüglich gerne an das Personal
  • Benutzen Sie Powerpumpen
  • Legen Sie vor dem Stillen einen Wärmewickel auf Ihre Brust
  • Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung

Powerpumpen

  • Pumpen Sie am besten in den Abendstunden
  • Schaffen Sie eine entspannte Situation (z.B. TV, Ruhe, Podcast)
  • Nehmen Sie eine entspannte Position ein (aufrechter bequemer Sitz)
  • Machen Sie sich ein warmes Getränk
  • Schauen Sie ein Bild oder Video Ihres Babys an
  • Über einen Zeitraum von ca. 1,5 – 2 Stunden:
    • 5 - 10 Min. Pumpen
    • 5 - 10 Min. Pause im Wechsel
  • Davor und/oder währenddessen Brustmassage und Wärmeauflagen
  • Legen Sie anschließend eine nächtliche Pause von 4-5 Stunden ein
  • Die Milchbildung wird stimuliert, wenn Sie das Powerpumpen für einige Tage in den Tagesablauf integrieren
     

PROBLEME MIT DER BRUST ODER BRUSTWARZE

Was Sie bei Milchstau und wunden Brustwarzen tun können.

Milchstau

Symptome:Ursache:
- Verhärtung der Brust- Schmerzen
- Rötung, warme Brust- Stress
- Schmerzen- Verspannung
- SchwellungFalsche Anlegetechnik
- Fieber bis 38,4°C, ohne Krankheitsgefühl- Milchfluss ist verhindert
 - Zu enger Still-BH
 - Zu große Stillpausen

Was kann man gegen Milchstau tun?

Sollte innerhalb von 24 Stunden keine Besserung eintreten, bei Auftreten von Fieber bis 40°C oder grippeähnlichen Symptomen bitte sofort einen Termin mit einem Arzt vereinbaren!

  • Achten Sie auf eine gute Entleerung der Brust, pumpen Sie evtl. mit einer Milchpumpe nach, führen Sie eine Handentleerung durch
  • Sanfte, kreisförmige Massage in Richtung Brustwarze
  • Häufig wechselnde Stillpositionen (Kinn des Babys hat bei jeder Stillposition eine andere Auflagefläche. Dadurch werden verhärtete Stellen geleert)
  • Vermehrtes Anlegen
  • Bequeme lockere Kleidung
  • Ruhe und Entspannung
  • Stillverträgliche Schmerzmittel (Rücksprache Arzt, Hebamme, Stillberatung)

Vor dem Stillen

Sorgen Sie für kurze feuchte Wärme (z.B. mit einem warmen Waschlappen), um den Milchfluss zu steigern.

Nach dem Stillen

  • Nutzen Sie Kühlelemente (niemals ohne Hülle benutzen!)
  • Packen Sie die betroffene Brust mit Quark ein, sparen Sie dabei die Brustwarze aus, entfernen Sie den Quark nach 20 Minuten
  • Rollen Sie rohe (evtl. vorher kurz gekühlte) Weißkohlblätter mit einem Nudelholz aus, legen Sie sie auf die betroffene Brust und lassen sie diese dort bis zur nächsten Stillmahlzeit verweilen

Wunde Brustwarzen

Symptome:Ursachen:
- Schmerzen- Geschwollene Brust
- Rötung- Inkorrekte Anlegetechnik
- Schwellung- Immer gleichbleibende Stillposition
- Hautabschürfungen- Abruptes Ablösen von der Brust (ohne den Sog des Kindes zu lösen)
- Tiefe, möglicherweise blutige Einrisse und krustige Beläge- Verwendung von stark parfürmierten Deos / Duschgel
 - Zu starker Sog an der Milchpumpe
 - Falsche Trichtergröße der Milchpumpe
 - Falsche Trichtergröße des Stillhutes
 - Hohlwarzen
 - Zungenbändchen
 - Soor

 

Was kann man gegen wunde Brustwarzen tun?

Sollte keine Besserung eintreten, wenden Sie sich an die Stillberatung, unser Personal oder Ihre Hebamme. Ab dem 7. -10. Tag postpartal sind bei fast allen Frauen die Schmerzen von anfänglich gereizten Brustwarzen abgeklungen.

  • Anlegetechnik überprüfen, d.h. auf korrektes Erfassen der Brustwarze achten
  • Zuerst an der weniger betroffenen Seite anlegen
  • Milchspendereflex vor dem Anlegen auslösen
  • Stillposition wechseln, dadurch wird die Brustwarze entlastet
  • Häufiger, aber dafür kürzeres Stillen
  • „Brustdonuts“
  • Luftige, nicht zu enge Kleidung und luftdurchlässige Stilleinlagen
  • Nach dem Stillen einen Tropfen Muttermilch (Hintermilch) auf die Brustwarze geben und an der Luft antrocknen lassen
  • Lansinohsalbe benutzen
  • Laser
  • Multi Mam Kompressen vorsichtig verwenden
  • Silberhütchen

Stillhütchen nur in Ausnahmefällen übergangsweise benutzen!

ERNÄHRUNG

einer stillenden Mutter

  • Wichtig ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche und naturbelassene Ernährung
  • Trinken Sie nach Durst und nach jeder Stillmahlzeit
  • Sie sollten etwa 500kcal am Tag mehr zu sich nehmen. Grundsätzlich gilt aber: „Essen je nach Hunger“
  • Achten Sie auf eine ausreichende Eisenzufuhr (2 Fleischmahlzeiten pro Woche). Leben Sie vegetarisch oder vegan, können Sie auf eisenreiche pflanzliche Lebensmittel wie z.B. Vollkornprodukte, Hirse, Karotten, Fenchel oder Kohlrabi zurückgreifen. Der Zusatz von Vitamin C-haltigen Säften erhöht die Bioverfügbarkeit des Eisens
  • 2x Woche fetter Seefisch (Lachs, Hering, Makrele) sorgt reichlich für Omega 3- Fettzufuhr
  • Manche Lebensmittel haben den Ruf, Blähungen zu verursachen. Dafür gibt es aber keinen wissenschaftlichen Nachweis. Alles, was eine stillende Mutter verträgt, sollte keinen Einfluss auf das Kind haben
  • Als vegane Mutter sollten Sie an eine Vitamin B12-Substitution denken
  • Kaffee oder schwarzer Tee: 2 Tassen täglich sind erlaubt
  • Kein Alkohol und keine Drogen
  • Nikotin: wenn möglich gar nicht, oder sehr gering. Rauchen Sie nur, wenn Baby nicht in unmittelbarer Nähe ist. Rauchen Sie draußen. Halten Sie Rauchpausen vor dem Stillen ein. Rauchen behindert die Milchbildung
  • Vermeiden Sie Junk-Food
  • Nahrungsmittel sollten möglichst wenig aufbereitet sein
  • Bio Produkte verbessern die Qualität der Muttermilch
  • Essstörung haben Auswirkung auf die Milchbildung
  • Pfefferminztee und Salbeitee hemmen die Milchbildung

UNTERSTÜTZUNG VON PARTNER:IN / FAMILIE AUF DER NEONATOLOGIE / KINDERINTENSIVSTATION

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes. Sie haben die Schwangerschaft und die Geburt begleitet und jetzt wird Ihr Kind auf einer Intensivstation versorgt. Diese Zeit wird für Sie eine Berg– und Talfahrt werden. Sie werden viele Emotionen durchleben und das zu bewältigen wird nicht leicht werden. Es hilft, sich gegenseitig auszutauschen und über das Erlebte und die Sorgen zu sprechen.

Das Wochenbett ist für alle immer eine besondere anstrengende Situation. Es geht einher mit vielen hormonellen Veränderungen und Belastungen der Mutter. Sie können als Partner:in trotzdem jederzeit unterstützen. 

  • Animieren / bestärken Sie zum Abpumpen
  • Sprechen Sie Mut zu
  • Loben Sie die Mutter (auch bei sehr geringen Muttermilchmengen)
  • Übernehmen Sie den Transport der Muttermilch
  • Geben Sie Rückenmassagen bei Verspannungen und Stress
  • Versorgen Sie die Mutter mit Essen und Getränken
  • Ermöglichen Sie der Mutter Ruhepausen
  • Regelmäßiges Känguruhen
  • Lesen Sie dem Baby vor (hierbei geht es nur um die Stimme)
  • Versorgen Sie das Baby zusammen mit der Pflegekraft
  • Füttern Sie über die Sonde zu und lassen Sie das Kind gleichzeitig an Wattestäbchen oder einem (mit Muttermilch benetzten) Schnuller saugen
  • Nehmen Sie sich gezielt Zeit für Entspannung / Auszeit
  • Führen Sie Gespräche / Austausch mit dem/der Partner:in oder anderen betroffenen Familien
  • Nehmen Sie psychologische Beratungsangebote in der Klinik wahr. Die Pflegekraft stellt gern den Kontakt für Sie her.
  • Nehmen Sie Unterstützung von Familie / Freunden an
     
  • Melden Sie das Kind bei der Krankenkasse an
  • Beantragen Sie die Geburtsurkunde (hier in der Klink möglich)
  • Lassen Sie Frühgeburtsbescheinigung schon in der Klinik vom Gynäkologen ausstellen
  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber
  • Regeln Sie den Mutterschutz
  • Beantragen Sie ggf. die Vaterschaft (unverheiratete Eltern, evtl. Sorgerecht)
  • Beantragen Sie Kindergeld
  • Beantragen Sie Elterngeld / Elternzeit
  • Das Milchpumpenrezept wird schon in der Klinik in der Geburtshilfe mitgegeben, organisieren Sie zeitnah eine Pumpe aus der Apotheke
  • Informieren Sie Ihre Hebamme

Sprechen Sie jederzeit bei Fragen oder offenen Punkten das Pflegepersonal, Hebammen oder Stillberater:innen an! Wir können Ihnen bei Ihrem Anliegen sicher weiterhelfen!

KONTAKTE

Hier bekommen Sie weitere Hilfe Rund um das Thema Stillen

  • Sozialstiftung Bamberg | Klinikum am Bruderwald
  • Ina Rumpf | Baby- und Elternzentrum (Lagarde-Gelände Bamberg)
  • Nina Wittke | Hebammenpraxis Scheßlitz
     
  • Ina Rumpf | Baby- und Elternzentrum (Lagarde-Gelände Bamberg)
  • Sarah Kager | Herzoghaus (Walsdorf)