Das Lebenszeitrisiko, an einer depressiven Episode zu erkranken, ist mit bis zu 25% sehr hoch. Depressionen manifestieren sich häufig in Traurigkeit, Energielosigkeit, Verlust der Freudfähigkeit; aber auch Anspannung und Nervosität, Gereiztheit; Schlafstörungen, unproduktives Grübeln, Konzentrationsprobleme, Appetitlosigkeit oder Libidoverlust, teilweise kommt es sogar zu verzerrten Wahrnehmungen und Bewertungen. Dies alles führt meist zu erheblichem Leidensdruck und einer erheblichen Reduktion der Lebensqualität, was bis zur Verzweiflung und zur Suizidalität führen kann.
Eine Manie stellt sich meist als das Gegenteil einer Depression dar und äußert sich in einem Gefühl der Euphorie, jedoch kann sie sich auch in gereizter Stimmung zeigen. Eine deutliche Antriebsteigerung mit Beschleunigung des Gedankengangs, einem verminderten Schlafbedürfnis, gesteigerter Kauflust oder auch gesteigerter Libido findet sich häufig. Eine solche Krankheitsepisode birgt große Gefahren, denn bei erkrankungsbedingter Selbstüberschätzung schaden sich viele Patienten selbst schwer. Insbesondere, da zumeist subjektiv wenig Krankheitseinsicht besteht.
Menschen, welche an einer bipolaren Störung erkrankt sind, leiden im Krankheitsverlauf sowohl unter depressiven als auch unter (hypo-) manischen Episoden.
Dabei unterscheidet man verschiedene Schweregrade der Erkrankungen. In einigen Fällen helfen bereits einige Gespräche mit dem ärztlichen oder psychologischen Therapeuten, in anderen Fällen ist eine zusätzliche medikamentöse Behandlung indiziert. Ob dabei eine ambulante oder stationäre Behandlung notwendig ist, entscheidet sich meist im Gespräch mit dem behandelnden Arzt – häufig bereits mit dem Hausarzt.
Besondere Therapieverfahren bei affektiven (das heißt: „die Stimmung betreffenden“) Erkrankungen stellen im stationären Setting sogenannte biologische Therapieverfahren dar, welche mit psychotherapeutischen Therapieansätzen kombiniert werden.
Zu erwähnen sind im Rahmen der biologischen Therapieverfahren in erster Linie die psychopharmakologische Behandlung, aber auch Lichttherapie (ein besonders nebenwirkungsarmes Therapieverfahren, von welchem zahlreiche Patienten vor allem in den Wintermonaten profitieren), Wachtherapie (begleiteter partieller Schlafentzug zur kurzfristigen Antriebssteigerung und Stimmungsstabilisierung), und insbesondere Elektrokonvulsionstherapie oder repetitive transkranielle Magnetstimulation. Da unsere Klinik bei diesen Verfahren auf eine besonders lange Anwendungserfahrung und Expertise verfügt, stellen wir die Neurostimulationsverfahren unter „Unsere besonderen Behandlungsangebote“ detaillierter vor.

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