Chefarzt

Prof. Dr. med. Herwig Strik

Neurologische Klinik

Facharzt für Neurologie, Spezielle Neurologische Intensivmedizin, Rehabilitationswesen, Medikamentöse Tumortherapie in der Neurologie

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Bild von Herwig Strik

Vita

1964

Geboren in Würzburg

1983

Allgemeine Hochschulreife, Matthias Grünewald Gymnasium, Würzburg

1983

Immatrikulation für Humanmedizin, Julius Maximilians Universität, Würzburg

1987-1988

Auslandsjahr an der Faculté de Médecine, Université de Montpellier

1989-1990

PJ Tertial Chirurgie an der Royal lnfirmary of Edinburgh, Consultant Mc Leod

1990

3. Medizinisches Staatsexamen, Universität Würzburg

1990

Promotion

1990-1992

Neurologische Universitätsklinik Würzburg, Prof. Dr. K.V. Toyka, Neuroonkologie, Allgemeinneurologie, Intensivmedizin

1992-1993

Neurochirurgische Universitätsklinik Würzburg, Prof. Dr. K. Roosen, Neurochirurgische Intensivstation

1994

BKH für Psychiatrie Lohr, PD Dr. Jungkunz, Gerontopsychiatrie

1994-1997

Klinik Bavaria Kreischa/Sachsen, Dr. M. Pause, Dr. B. Müller, als Oberarzt Aufbau und Leitung der Abteilung für neurologische Frührehabilitation mit 40 Betten für schwerstgeschädigte, tracheostomierte Patienten, mit bis zu 10 Beatmungsplätzen.

1995

Facharzt für Neurologie

1997

Zusatzbezeichnung spezielle Neurologische Intensivmedizin

1998-2000

Institut für Hirnforschung der Universität Tübingen: Hirnsektionen, OP-Diagnostik, Muskelbiopsien, Liquorzytologie

2001

Wissenschaftliche Tätigkeit in den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Bähr und Prof. Dr. Weller: Zellkultur, FACS, PCR, Western-Blot

2001-2009

Neurologische Klinik der Universität Göttingen, Prof. Dr. M. Bähr, Intensivstation, Stroke Unit, Notaufnahme und Poliklinik, Aufbau eines klinischen und wissenschaftlichen neuroonkologischen Schwerpunktes mit neuroonkologischer Spezialambulanz, Supervision der Zytodiagnostik im Liquorlabor, Aufbau und Supervision einer Frührehabilitationseinheit, Veranstaltung eines jährlichen Neuroonkologischen Symposiums

2006

Verleihung der Venia legendi der Universität Göttingen für das Fach Neurologie mit der Habilitationsschrift "Gliom-infiltrierende monozytäre Zellen: Einfluss auf Expressionsanalysen und experimentelle Methoden zur Erforschung ihrer biologischen Bedeutung."

2007

Zusatzbezeichnung "Rehabilitationswesen" und "Medikamentöse Tumortherapie in der Neurologie"

  
2009-2018

Tätigkeit als Oberarzt  mit den Spezialgebieten Neuroonkologie und Intensivmedizin der Allgemeinstation in Marburg. Turnusmäßig leitende Aufgaben in den Bereichen Lehrkoordination bzw. Personal.

2011

Apl. Professor

Ausgewählte Aufgaben und Funktionen

  • Fachexperte zur Auditierung neuroonkologischer Zentren durch Onkozert
  • Mitgliedschaften
    • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    • Dt. Gesellschaft für Liquordiagnostik und klinische Neurochemie (DGLN)
    • European Association of Neurooncology (EANO)
    • Neuroonkologische Arbeitsgemeinschaft (NOA) der Deutschen Krebsgesellschaft
    • Mitglied des erweiterten Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik und Klinische Neurochemie DGLN
    • American Society of Neurooncology
    • Vorstand der AG Supportivmedizin AGSMO der Deutschen Krebsgesellschaft und der AG onkologische Rehabilitation AGORS
    • Arzneimittelkommission der Ärzteschaft, außerordentliches Mitglied, Ausschuß unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Schwerpunkte

Klinisch:

  • Hirneigene Tumore: Chemotherapie; Koordination der Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachabteilungen (Neurochirurgie, Strahlentherapie, Hämatologie-Onkologie, Neuroradiologie, Neuropathologie)
  • Erkennung und Behandlung von Begleiterkrankungen wie z. B. epileptische Anfälle oder depressive Verstimmung
  • Metastasen systemischer Tumoren in Nervensystem oder Nervenwasser (sog. Meningeosis neoplastica): Erkennung und Abstimmung der Behandlung mit den beteiligten Fachabteilungen
  • paraneoplastische Syndrome (Störungen des Nervensystems ohne direkte Einwirkung des Tumors: Diagnostik und Behandlung)
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