Mit dem SancuraPark entsteht in Bamberg-Ost das größte Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Lagarde-Kaserne. Er vereint zwei wichtige Bereiche der Gesundheitsversorgung: Ein modernes Demenzzentrum auf der einen Seite und vielfältige Gesundheitsdienstleister auf der anderen.
Es wird ein Ort, der nicht nur den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird und an dem speziell Menschen mit Demenz Sicherheit, Unterstützung und Fürsorge finden, sondern der auch für das Stadtviertel innovative Versorgungs- und Gesundheitslösungen bietet. Damit wird der SancuraPark zu einer zentralen Gesundheits-Anlaufstelle für Bürger*innen aus dem gesamten Stadtgebiet.
Der SancuraPark stellt einen bedeutenden Schritt in der Verbesserung der Pflege- und Gesundheitsinfrastruktur in Bamberg dar. Besonders hervorzuheben ist das breite gesundheitliche Angebot für die Bürger*innen vor Ort und das in Bamberg einzigartige Demenzzentrum, das Menschen mit Demenz ein möglichst alltagsnahes Wohnen ermöglicht und deren Bedürfnissen gerecht wird. Der Zugang zu hochqualifizierten Gesundheitsdiensten trägt maßgeblich dazu bei, das Leben auf dem ehemaligen Lagarde-Gelände noch komfortabler zu gestalten.
Das Gebäude versteht sich nicht nur als Ort der Pflege, sondern auch als Vorbild für die zukünftige Entwicklung von Gesundheitszentren. In den kommenden Jahren wird es eine immer zentralere Rolle in der Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Krankheiten spielen und dabei helfen, die Lebensqualität vieler Menschen nachhaltig zu verbessern.


Dem SancuraPark liegt ein modernes Mobilitätskonzept zugrunde: Ein eigenes Parkhaus bietet Platz für ca. 580 Fahrzeuge, ausreichend Fahrradstellplätze und Lademöglichkeiten für E-Autos und E-Bikes. Außerdem werden Plätze für Carsharing angeboten. Das Gelände ist gut in den ÖPNV integriert und somit leicht erreichbar. Des Weiteren wurde ein innovatives Energiekonzept verwirklicht, das mit einem Mix aus Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Geothermie großen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Das Gebäude wird mit rund 7,1 Mio. Euro durch den Freistaat Bayern gefördert und mit 5,6 Mio. Euro von der KfW für energieeffizientes Bauen.
Seit April 2023 wird gebaut, die Sozialstiftung Bamberg ist Bauherrin. Das Gebäude wird sich äußerlich in 2 Teile gliedern, die jedoch miteinander verbunden sind und einen Eingang teilen. Die eine Gebäudehälfte wird vor allem vom Quartiershaus mit Demenzzentrum genutzt werden, in der anderen Hälfte finden unter anderem Praxen, vielfältige Gesundheitsdienstleister und eine Immobilienfirma ihr neues Zuhause.
