Praxis für Gefäßmedizin, Phlebologie

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Therapie erspart Amputation

Die Beschwerden bei einem Diabetischen Fuß können individuell ganz unterschiedlich sein. Je nach Ursache und Stadium der Krankheit. Die häufigsten Beschwerden bei Diabetikern sind plötzlich auftretende Infektionen und offene Stellen an den Zehen oder am Fuß. Aber auch eine verringerte Schmerz- und Temperaturempfindlichkeit an den Füßen zum Beispiel kann Hinweis auf einen Diabetischen Fuß sein. Manche Patienten klagen zudem über Taubheit in den Füßen.

Verbundener Fuß

Bei Verdacht auf einen diabetischen Fuß sollten Sie einen Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie oder einen spezialisierten Facharzt für Fußchirurgie aufsuchen. Bereits durch eine detaillierte Schilderung der aktuellen Beschwerden und eventueller Vorerkrankungen erhält der Arzt wichtige Informationen zu Ihrem Gesundheitszustand. Im ersten ärztlichen Gespräch sollten folgende Fragen geklärt werden:

  • Seit wann besteht der Diabetes mellitus?
  • Verspüren Sie ein Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl an den Füßen?
  • Nehmen Sie Schmerzen, Druck oder Temperaturveränderungen an den Füßen wahr?
  • Leiden Sie unter Bluthochdruck?
  • Rauchen Sie? Wenn ja, wie viel und wie lange bereits?
  • Welches Schuhwerk tragen Sie?
  • Führen Sie eine regelmäßige Fußpflege durch?
  • Leiden Sie unter Nagelpilz?

Anschließend wird der Arzt Sie körperlich untersuchen und sich dabei vor allem Ihre Füße genau ansehen. Dabei fühlt der Arzt die Hauttemperatur und die Fußpulse, um Hinweise auf eine mögliche Durchblutungsstörung zu erhalten.

Wenn bereits eine Infektion besteht, wird eine Antibiotikatherapie verschrieben. Spezielles Schuhwerk kann die Füße zusätzlich entlasten. Außerdem stellt der Hausarzt oder Diabetologe Ihren Blutzucker neu ein. Bei Patienten mit nicht abheilenden Wunden, schweren Infekten und Durchblutungsproblemen der Arterien ist eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich.

Bei der Nachsorge werden Wunden und arterielle Durchblutungsprobleme kontrolliert, zum Teil mittels Ultraschall-Untersuchung. Wir empfehlen eine Weiterbetreuung durch einen Diabetologen. Gutes Schuhwerk ist ebenfalls wichtig. Dadurch können neue Druckstellen und Infektionen vermieden werden.

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Vera Sußmann

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