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Zakariya, Yaaqoub und Ayoub in besten Händen – eineiige Drillinge am Klinikum Bamberg geboren

Am 27. Januar 2026 erblickten die Drillinge Zakariya, Yaaquoub und Ayoub im Bamberger Kreißsaal das Licht der Welt und werden seitdem in der Neonatologie der Sozialstiftung Bamberg versorgt.

Die eineiigen Drillinge Zakariya, Yaaquoub und Ayoub erblickten am 27. Januar 2026 im Kreißsaal Bamberg das Licht der Welt und werden aktuell in der Neonatologie der Sozialstiftung Bamberg versorgt.

Am Klinikum Bamberg arbeiten die Teams von Dr. med. Iris Östreicher (Dritte von links), Chefärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche, und Dr. med. Thomas Bernar, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, sowie die Hebammengemeinschaft Bamberg bei der Versorgung von Früh- und Neugeborenen Hand in Hand.

Spitzenmedizin für Mutter und Kind: Am Klinikum Bamberg bilden die Geburtsmedizin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Neonatologische Abteilung der Klinik für Kinder und Jugendliche gemeinsam ein Perinatalzentrum Level 1 und bieten damit den qualitativ höchsten Versorgungsgrad für Frühgeborene und kranke Neugeborene. 

Statistisch gesehen handelt es sich bei einer Drillingsgeburt um eine Seltenheit, die bei 650.000 bis 700.000 Geburten deutschlandweit nur 150- bis 200-mal im Jahr vorkommt. Eine sogenannte monochoriale („eineiige“) Drillingsschwangerschaft, bei der sich alle drei Kinder aus einer befruchteten Eizelle entwickeln – wie es bei den drei nun in Bamberg geborenen Jungen der Fall ist – ist nochmal deutlich seltener. Aufgrund vieler Risiken bedarf es in einem solchen Fall einer engmaschigen pränatalen Überwachung. 

„Bei uns beginnt die umfassende Betreuung bereits in der Schwangerschaft“, so Dr. med. Thomas Bernar, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Es gibt viele Gründe, die zu einer Frühgeburt führen können: Mehrlinge, Zervix-Insuffizienz, vorzeitiger Blasensprung und vorzeitige Wehentätigkeit sind nur einige davon. „Wenn eine Frühgeburt nicht zu verhindern ist, werden bei uns im Klinikum Bamberg alle Maßnahmen durchgeführt, um das Kind und die Eltern auf diese Herausforderung vorzubereiten. Neben den medizinischen Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit von Geburtshelfern und Kinderärzten die Eltern beraten“, erklärt Dr. Bernar. 

Auch Erkrankungen der werdenden Mutter oder des ungeborenen Kindes können zu Beeinträchtigungen führen. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet dazu eine pränatale Diagnostik auf höchstem Niveau an. „Schon in frühen Schwangerschaftswochen kann bei uns eine Untersuchung auf Fehlbildungen oder eine Risikokalkulation für Präeklampsie bzw. Schwangerschaftsvergiftung durchgeführt werden“, so Dr. Bernar. Für fetalen Organultraschall, fetale Echokardiographie und Doppler-Sonographie stehen modernste Ultraschallgeräte zur Verfügung. 

Nach der Geburt wird jedes Neugeborene kinderärztlich untersucht. Bei Auffälligkeiten werden die Kinder medizinisch versorgt und mit der entsprechenden Technik überwacht. Diese Möglichkeit gibt es auch auf der Wochenbettstation, damit Mutter und Kind nach der Geburt nicht getrennt sein müssen. Wenn das Baby mehr als fünf Wochen zu früh auf die Welt kommt oder angeborene Erkrankungen hat, wird es auf der Kinderintensivstation aufgenommen. 

„Auf der Kinderintensivstation betreut ein Team aus erfahrenen Neonatologen, also hochqualifizierten Spezialisten für die Behandlung von Neugeborenen, unsere kleinen Patienten rund um die Uhr. Die Eltern werden in die Versorgung einbezogen und dürfen immer bei ihrem Kind sein“, so Dr. med. Iris Östreicher, Chefärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche. „Im Rahmen des Perinatalzentrums Level 1 ist die Versorgung von Frühgeborenen ab der vollendeten 22. Schwangerschaftswoche und ab einem Geburtsgewicht von circa 500 Gramm ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik.“

Gemeinsam legen die Expertinnen und Experten aus Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Kinderklinik im Rahmen der Therapie großen Wert auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien. „Unser Ziel ist es, langfristige Komplikationen zu vermeiden und für Kinder und Eltern den Weg in eine glückliche Zukunft zu ebnen“, so Dr. Östreicher. Der große Andrang bei der jährlichen Feier anlässlich des Weltfrühgeborenentages bezeugt, dass dieses Ziel am Klinikum Bamberg schon seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt wird.  

Auch bei Zakariya, Yaaqoub und Ayoub ist es das Ziel, dass sie schon in wenigen Wochen gemeinsam mit ihren Eltern die Klinik verlassen können. Geboren in Schwangerschaftswo-che 32+1 per Kaiserschnitt hatten die kleinen Jungs richtig Glück. Ihre Organe waren bereits gut entwickelt und sie hatten ein Gewicht von 1.491, 1.723 und 1.591 Gramm. 
 

 

 

 

Ansprechpartnerin für die Presse:
Sozialstiftung Bamberg
Susanne Lindner-Northey
Tel. 0951 503-11010
E-Mail: susanne.lindner-northey@sozialstiftung-bamberg.de