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Mit modernster Technik zu schnellen Ergebnissen - Neue Laborstraße am Klinikum Bamberg versorgt die Region mit zuverlässigen Informationen

Ohne Labor ist die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten nicht möglich. Das Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin versorgt das Klinikum Bamberg, die Praxen der Sozialstiftung Bamberg und weitere Kliniken der Regionen Ober-, Mittel- und Unterfranken mit Blutprodukten und Laborleistungen und trägt damit entscheidend zur Erkennung von Krankheiten und deren Heilung bei. Im August nehmen der Leitende Abteilungsarzt Dr. Martin Ehrhardt und sein Team eine neue Laborstraße in Betrieb.

Durch die neue Laborstraße im Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin verkürzt sich die Zeitspanne zwischen Probeneingang und Ergebnisbereitstellung.

„Durch die moderne Technik in der neuen Laborstraße, den höheren Automatisierungsgrad und die besseren Messgeräte sind kürzere Turnaround-Zeiten – das sind die Zeitspannen zwischen Probeneingang und Ergebnisbereitstellung - möglich“, erklärt Dr. Ehrhardt. Die doppelte Ausführung der Messgeräte sorgt zudem dafür, dass Ausfälle vermieden werden. Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto höher sind häufig die Chancen auf Heilung. „Unsere Patienten und ihre behandelnden Ärzte werden einen großen Teil der von ihnen angeforderten Laborergebnisse künftig noch kurzfristiger von uns geliefert bekommen“, so Dr. Ehrhardt. „Die Bestätigung oder der Ausschluss einer Diagnose, eine entsprechende Weiterbehandlung der Patienten, die Durchführung von Verlaufskontrollen oder die ärztliche Beratung kann somit noch zeitnaher erfolgen.“

Dank des erweiterten Spektrums an Untersuchungen wird das Institut weniger Proben an externe Labore versenden müssen. Hinzu kommt die Entlastung des Personals durch den höheren Automatisierungsgrad – lediglich ein Medizinisch-Technischer-Mitarbeitender kann nahezu die gesamte Anlage bedienen. Die Aufträge kommen elektronisch im Laborinformationssystem an. Der Mitarbeitende setzt die Laborproben auf das Eingangsmodul der Laborstraße. Die Proben werden dann automatisch eingelesen, der Füllstand und das Material werden überprüft. Wenn notwendig erfolgt eine automatisierte Zentrifugation, die Proben werden geöffnet und über ein Transportband den jeweiligen Messgeräten zugeführt. Abschließend werden die Proben im Tagesarchiv der Laborstraße für etwa einen Tag archiviert. Sollten Messungen nachgefordert werden, können die Proben automatisch wieder auf das Transportband gestellt und an den Messgeräten bearbeitet werden.

Rund ein Viertel aller im Labor des Klinikums Bamberg angebotenen Parameter können in der neuen Straße gemessen werden. Für Spezialanalysen stehen noch weitere Messgeräte zur Verfügung. „Wir sind ständig bemüht, das Parameterspektrum in unserem Labor zu erweitern“, so Dr. Erhardt. „In Abhängigkeit von den Anforderungszahlen und unter Berücksichtigung der Kosten entwickeln wir Lösungen für die Bedürfnisse der Patienten und der einsendenden Ärzte.“       

Aktuell beschäftigt das Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin 70 Mitarbeitende, darunter fünf Ärzte. Um auch bei Notfällen sofort handeln zu können, bietet das Institut rund um die Uhr ein umfangreiches Analysespektrum an. Zur Erstellung und Auswertung von Befunden ist auch an Wochenenden und Feiertagen ein Facharzt im Institut. Für Rückfragen und Problemfälle bei Nacht gibt es stets einen Arzt in ständiger Rufbereitschaft. Das Institut am Klinikum Bamberg führt derzeit mehr als 3,2 Millionen Analysen im Jahr durch.

 

 

 


Ansprechpartnerin für die Presse:
Sozialstiftung Bamberg
Susanne Lindner-Northey
Tel. 0951 503-11010
E-Mail: susanne.lindner-northey@sozialstiftung-bamberg.de