Wer hat an der Uhr gedreht? Wie man sich vor den Auswirkungen der Zeitumstellung schützen kann

Am Samstag, den 26. Oktober, wird die Uhr eine Stunde zurück gestellt.

Es ist mal wieder so weit! In der Nacht vom 26. Oktober auf den 27. Oktober werden die Uhren um eine Stunde zurück gestellt, das heißt, die Uhren werden nachts von 3 auf 2 Uhr gestellt und wir können 1 Stunde länger schlafen. Das bedeutet leider auch, dass die Tage nun wieder kürzer werden, da die Sonne früher untergeht.
Unsere innere biologische Uhr muss sich an die neuen äußeren Bedingungen erst einmal anpassen. Bei den meistens Menschen geschieht das eher problemlos innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Allerdings haben besonders empfindsame Menschen in dieser Zeit oft mit Schlafstörungen und vermehrter Müdigkeit am Tag zu kämpfen.
„Wenn man tagsüber oft müde ist, hilft vor allem Tageslicht“, sagt Dr. med. Rumo Leistner, Chefarzt der Medizinischen Klinik IV: Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie und Schlafmedizin. „In diesem Fall empfehle ich viel frische Luft und Spazierengehen, solange es hell ist.“ 
Bei Einschlafstörungen helfen hingegen beruhigende Tees und Entspannungsübungen. „Auch wenn ein ausgiebiger Mittagsschlaf verlockend ist, sollte man ihn eher vermeiden, um nachts besser schlafen zu können“, so Dr. Leistner. Auch Kunstlicht mit hohem Blauanteil, das zum Beispiel Smartphone und Laptop ausstrahlen, macht munter und hindert den Schlummer. Weitere Störfaktoren können Alkohol und fettreiche Mahlzeiten sein. 
Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die meisten Menschen vertragen die Umstellung von der Sommerzeit auf die Winterzeit besser als umgekehrt.

 

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