Umweltfreundlicher Kaffeegenuss im Klinikum Bamberg

"Recups" und "Rebowls" schonen die Ressourcen in der Cafeteria

Von links: Marco Fleischmann, Stellvertretende Geschäftsbereichsleitung Gastronomie, Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, André Müller, Geschäftsbereichsleitung Gastronomie, Johannes Goth, Vorstand Finanzen

Klimaschutz geht uns alle etwas an. Deshalb gilt es, zusammen Ressourcen zu sparen. In der Cafeteria des Klinikums Bamberg kommt daher seit dem letzten Jahr das Recup-System zum Einsatz, wovon sich Bürgermeister Jonas Glüsenkamp am 07.04. vor Ort überzeugte. Die Recups, die eine nachhaltige Alternative zu den geläufigen Einmal-Trinkbechern aus Pappe darstellen, kommen bereits seit Juni 2021 zum Einsatz. Mittlerweile ersetzen sie komplett die To-go-Pappbecher, von welchen früher 4.000 Stück pro Monat verbraucht wurden. Dafür wurden 3.800 Recup-Becher angeschafft, die jeweils bis zu 1.000 Mal wiederverwendet werden können. Die Becher haben sich problemlos in den Cafeteria-Betrieb eingegliedert und werden sowohl im Klinikum am Bruderwald als auch im Klinikum am Michelsberg im Café Fides verwendet. 

Die Becher werden für 1 € Pfand verliehen und können neben den Ausgabestellen im Klinikum auch an allen Recup-Standorten in der Stadt Bamberg wieder zurückgegeben werden, von denen es mittlerweile über 60 gibt. Außerdem gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, die Becher im Klinikum am Bruderwald außerhalb der Öffnungszeiten an einem eigenen Recup-Pfandautomaten zurückzugeben, was dem Einsatz im Schichtdienst entgegenkommt.

Speisen nachhaltig mitnehmen mit dem Rebowl-System

Und das ist noch nicht alles: Seit Februar 2022 gibt es in der Cafeteria zusätzlich das Rebowl-System, mit dem Speisen ressourcenschonend transportiert werden können. Die Rebowls sind gegen ein Pfand von 5 € auszuleihen und werden schon gut angenommen. Bisher wurden 200 Bowls an beiden Klinikstandorten angeschafft. Momentan steht aber zusätzlich noch die Einwegverpackung aus Bambus als Alternative bereit. 

„Wir sind froh, eine Alternative zu den Einmalbechern gefunden zu haben, die auch im empfindlichen Klinikbereich mit seinen hohen Hygienestandards Anwendung findet“, so Johannes Goth, Vorstand Finanzen der Sozialstiftung Bamberg. „Neben unseren Blockheizkraftwerken, der Photovoltaikanlage auf unserem neuen Parkhaus und der erneuerten Treppenhausbeleuchtungen ist das ein weiterer wirksamer Schritt, um Ressourcen und damit die Umwelt zu schonen.“ 
 

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