Auf dem Weg zur Kabinettssitzung im Spiegelsaal der Harmoniesäle in Bamberg stattete er der Einrichtung gemeinsam mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach einen Besuch ab.
„Es ist das furchtbarste, wenn Kinder schwer krank sind. Das Sternenzelt schafft Raum und Zeit für die letzten Meter des Lebens und begleitet zugleich Eltern und Geschwister liebevoll. Niemand wird mit seinem Schicksal allein gelassen. Diese Arbeit ist ein wichtiges Zeichen für unser Land, getragen auch von einem tiefen christlichen Verständnis. Palliativ- und Hospizarbeit stehen für ein menschliches Miteinander durch Nähe und Mitgefühl. Herzlichen Dank an alle, die hier arbeiten und helfen“, so Söder.
Im Rahmen des Besuchs stellten Martin Wilde, Vorstandsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg, und Einrichtungsleiterin Beate Neumeister die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes vor. Zur Erinnerung an ihren Besuch überreichten sie dem Bayerischen Ministerpräsidenten und der Gesundheitsministerin jeweils einen Stern aus Holz.
Der Stern steht im Bamberger Kinder- und Jugendhospiz im Mittelpunkt der kreativen Arbeit mit den Familien. Gemeinsam mit kunstpädagogischer Unterstützung erarbeiten die Familien während ihres Aufenthaltes Sterne aus Holz. Verstirbt ein Kind, wird sein Stern im Garten des Hauses, dem sogenannten Erinnerungsgarten, aufgestellt.
Ministerpräsident Söder nutzte den Besuch im Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt auch für einen intensiven Austausch mit einer betroffenen Mutter und ihrem zehnjährigen, lebensverkürzend erkrankten Sohn.

