Medizinische Trainingstherapie

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Persönliche Leistungsfähigkeit – wissen, wo man steht

Ob leichtes Training oder anspruchsvoller Kraft- und Ausdauersport – jede Art von sportlicher Aktivität ist abhängig vom individuellen körperlichen Zustand. Es ist kein Geheimnis, dass ein junger, gesunder, schlanker Mensch in der Regel leistungsfähiger ist als ein älterer, frisch operierter oder übergewichtiger.

Deshalb ist es wichtig seine körperliche Leistungsfähigkeit zu kennen, um sich nicht zu überfordern. Dazu gibt es verschiedene Testmöglichkeiten, die einem zeigen können, wo man aktuell steht und welche Art von Training sich im Moment anbietet.

Die medizinische Trainingstherapie (MTT) bei saludis verbessert eingeschränkte Beweglichkeit und koordinative oder muskuläre Defizite bzw. hilft dabei, diese wiederherzustellen. Dabei offenbart allein der Begriff „Trainingstherapie“ bereits eine enge Verbindung zwischen therapeutischen und trainingswissenschaftlichen Gesichtspunkten. Je nach momentanem Verletzungsbild und körperlichen Voraussetzungen wird auf den einen eher die Begrifflichkeit „Therapie“ und auf den anderen eher die Begrifflichkeit „Training“ zutreffen.

Durch individuelle Trainingsplanung unseres Fachpersonals (Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten) sollen Gelenke passiv und aktiv mobilisiert, Bewegungsmuster aktiviert und angebahnt, Muskelausdauer und Muskelkraft geschult sowie die Koordination verbessert werden.

 

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Therapeut mit Patient

Laktat-Test – für eine effiziente Trainings-Steuerung

Laktate sind Salze der Milchsäure, die im Körper bei der Energiebereitstellung in den Muskeln entstehen. In einem sogenannten Laktat-Test wird am Ohrläppchen Blut in verschiedenen Belastungsstufen abgenommen. Die dadurch ermittelten Ergebnisse geben Auskunft über den allgemeinen Trainingszustand. Durch einen Laktattest wird eine optimale und effiziente Trainingsteuerung sichergestellt.

PWC-Test – zur Messung der körperlichen Belastungsfähigkeit

Bei chronischen Schmerzzuständen und nach Verletzungen oder Operationen ist die allgemeine körperliche Belastungsfähigkeit häufig eingeschränkt. Bei dem sogenannten PWC-Test (Physical Working Capacity) wird das Herz-Kreislauf-System geprüft und die körperliche Leistungsfähigkeit ermittelt. Die erhaltene Leistung (in Watt) im Verhältnis zum Körpergewicht (in kg) ergibt anschließend den PWC-Wert. Dieser Wert kann mit anderen PWC-Werten verglichen werden und dient somit als Grundlage, um Fortschritte im Training zu messen.

S3-Check – Körperstabilität als Basis für Trainingsprogramme

Durch den S3-Check werden die drei „S“ analysiert: Symmetrie, Stabilität und Sensomotorik. Diese drei Gesamtwerte geben Auskunft über die Gleichgewichtsfähigkeit einer Person auf einer Skala von Normwerten. Anhand dieser Werte können mithilfe einer Software gezielte Trainingsprogramme erstellt werden, um die Gleichgewichtsfähigkeit zu stabilisieren und das Zusammenspiel von zentralem Nervensystem und Muskulatur zu verbessern. Mit Verlaufsmessungen lässt sich der individuelle S3-Wert und damit auch das Trainingsprogramm überprüfen.

Funktionelle Bewegungs-Analyse – von Sportwissenschaftlern entwickelt

Die Funktionelle Bewegungs-Analyse ist ein funktionelles Einleitungs- und Beurteilungssystem. Es wurde 1997 von amerikanischen Sportwissenschaftlern entwickelt, um Bewegungsmuster im Training aufzuzeichnen und zu beurteilen. So kann ein Trainer erkennen, welche Übungen am effektivsten sind, um korrekte Bewegungen wiederherzustellen und die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen zu optimieren. Der FMS identifiziert auf einfache und sichere Weise Asymmetrien und Einschränkungen. Somit ersetzt er wesentlich aufwendigere und kostenintensive Test- und Analyseverfahren – bei gleichem Ergebnis.

BIA – wichtig für die Ernährungs- und Trainingsberatung

Die Bioimpedanz-Analyse ist vielseitig einsetzbar. Die Messung dient einerseits zur Bestimmung von Körperzusammensetzung, Grundumsatz, Körperfett und Wasserhaushalt. Andererseits bietet sich die BIA zur Verlaufskontrolle von Trainings- und Abnehm-Programmen an. Sie kann zur Kontrolle der Muskelmasse beim Training eingesetzt werden sowie zur Analyse des Ernährungszustandes bzw. zur Verlaufskontrolle einer Diät.

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