Oberärztin Dr. med. Larissa Stubner leitet seit März die Kinderorthopädie

Regelmäßige Sprechstunde für alle orthopädischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Seit 1. März 2018 verstärkt Oberärztin Dr. med. Larissa Stubner das Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dr. Stubner leitet die Kinderorthopädie, in der immer montags und mittwochs von 09:00 bis 15:00 Uhr eine regelmäßige Sprechstunde für alle orthopädischen Erkrankungen stattfindet. Spezielle Krankheitsfälle werden in enger Zusammenarbeit mit weiteren Sektionen der Sozialstiftung Bamberg und der großen Kinderklinik interdisziplinär behandelt.

Im Bereich Kinderorthopädie kommen sowohl konservative Verfahren wie Gipsbehandlung, Orthesen, Einlagen und Korsette als auch operative Behandlungsmethoden entsprechend der Krankheitsbilder zum Einsatz. In der Sprechstunde finden ferner Unfälle im Kindes- und Jugendalter einschließlich der Folgeerscheinungen ihre Betreuung.

Besondere Schwerpunkte der Kinderorthopädie liegen zum einen auf Erkrankungen und Deformitäten von Händen und Füßen wie Klumpfuß, Sichelfuß oder Knick-Senk-Fuß. Zum anderen konzentrieren sich die Mediziner auf die Wirbelsäule, wo Skoliose oder Morbus Scheuermann auftreten können. Ein großer Bereich sind Erkrankungen der Hüft- und Kniegelenke wie O-Beine, X-Beine, Morbus Perthes oder Beinlängendifferenzen. Dies beinhaltet u.a. die Durchführung von Ultraschalluntersuchungen der Hüfte mit anschließender Therapie auch schwerster Dysplasien inklusive Gipsbehandlung und operativen Verfahren. Bei unklaren Hüft-Sonografie-Befunden stehen die Mediziner beratend und für Zweitmeinungen zur Verfügung, wenn es zum Beispiel um die Entscheidung für oder gegen eine Therapie geht.  

Zu den Patienten der Kinderorthopädie zählen auch Kinder und Jugendliche mit anderen Syndromen wie infantile Zerebralparese, Achondroplasie, Trisomie 21 oder der Glasknochenkrankheit. Neben der Korrektur und Umstellung von Achsfehlstellungen führen die Spezialisten die Verlängerung von Extremitäten durch. Viele der Patienten bleiben nach dem Jugendalter als (junge) Erwachsene im Rahmen der Sprechstunde in Behandlung.