Corona-Impfzentrum Bamberg ist einsatzbereit

Ein Licht am Ende des Tunnels

„Wir sind bereit!“, so beschreibt Dr. Tobias Pfaffendorf, Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH MVZ am Bruderwald den Status des neu errichteten Impfzentrums. Innerhalb von nur 11 Tagen wurde im Foyer der Brose Arena ein hochmodernes Zentrum eingerichtet, um die Bamberger Bevölkerung mit dem Impfstoff von Biontech-Pfizer und Moderna gegen Covid-19 zu impfen. Ein Team von rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter zehn Ärztinnen und Ärzte, werden in sechs Impfstraßen bis zu 600 Impfungen am Tag durchführen können. Zum Impfstart werden mobile Impfteams vor allem in Alten- und Pflegeheimen aktiv sein. Je nach Bedarf werden die Impfteams verstärkt im mobilen Einsatz oder im Zentrum in der Brose Arena eingesetzt. 

Voraussetzung für die Impfung ist, dass ein Impfling keine Krankheitssymptome aufweist, betont Dr. Joachim Knetsch, einer der beiden kommissarischen Ärztlichen Leiter des Impfzentrums. Der Ablauf der Impfung ist klar strukturiert. Jeder Impfling wird sich schon zuhause einen Impfbogen online herunterladen können, ausfüllen und zum Impfzentrum mitbringen. Der Impfbogen wird dann in der Anmeldung gescannt werden und erste Gesundheitsfragen geklärt. Dann geht es in die Aufklärung per Video und in der Gruppe. „Jeder Impfling hat auf jeden Fall die Möglichkeit, in einem persönlichen Arztgespräch seine individuellen Fragen zu stellen, erst dann erfolgt die eigentliche Impfung“, betont Dr. Pfaffendorf. Im anschließenden Ruheraum werden die Geimpften überwacht. Insgesamt wird der Impfvorgang rund 30 Minuten dauern. Die Kosten für die Impfung übernimmt der Freistaat Bayern. 

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz fasst ihre Eindrücke nach einem Rundgang durch das Bamberger Impfzentrum folgendermaßen zusammen: „Anfang November haben wir erfahren, dass es bis zum 15. Dezember Corona-Impfzentren in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt geben soll. Heute stehen wir hier in der Brose Arena in Bamberg in einem voll funktionsfähigen Impfzentrum. Das ist eine logistische Meisterleistung und zeugt von bester Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis sowie dem Betreiber, der gemeinnützigen GmbH MVZ am Bruderwald und der Sozialstiftung Bamberg. Die Impfung ist für unsere Gesellschaft das Licht am Ende des Tunnels. Je mehr mitmachen, je eher kehren wir zu einem normalen Leben zurück!“
Auch der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb zeigten sich beeindruckt von der organisatorischen Leistung bei der so kurzfristigen Einrichtung des Impfzentrums und betonen wie wichtig es ist, dass sich nun möglichst viele Menschen impfen lassen. Kalb appellierte: „Mehr als 70 Prozent der Bevölkerung müssen sich impfen lassen, damit wir wieder sicher miteinander leben können und die Wirtschaft wieder in Schwung kommt.“
Im Bamberger Impfzentrum ist man jedenfalls bereit. Sobald der offizielle Startschuss für die Impfung gefallen ist und der Impfstoff vor Ort, kann es auch mit den Impfungen in Bamberg losgehen. Ein wichtiger Schritt in eine hoffentlich wieder unbeschwertere Zukunft, in der die Bamberger in der Brose Arena wieder gemeinsam die Basketballer anfeuern können!

Weitere Informationen zur Impfung finden Sie auf der Website des Impfzentrums Bamberg. Dort wird auch bekanntgegeben, sobald eine Terminvereinbarung möglich wird.

 

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