4. Bettenturm: Am Klinikum tut sich was

Der Bau des vierten Bettenturms am Klinikum schreitet mit großen Schritten weiter voran. Die Fassaden stehen bereits bis zum achten Stock. Bei einer Baustellenbesichtigung konnten sich Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratsvorsitzender Andreas Starke vom Fortschritt der Arbeiten im Innenausbau überzeugen. So werden derzeit etwa die Nasszellen für die künftigen Patientenzimmer eingebaut und in den Ebenen fünf bis sieben riesige Metallrohre für Wasser, Druckluft, Sauerstoff, Strom und das Datennetz verlegt. In den darunter liegenden Stockwerken sind diese Installationen bereits abgeschlossen, ebenso wie der Bau der Treppenhäuser bis zum achten Stock.

„Mit dem Neubau setzt das Klinikum Bamberg als eine der tragenden Säulen der Krankenhauslandschaft in Oberfranken auf modernste medizinische Strukturen", so die Gesundheitsministerin. Dies sei eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger. Den Bau des neuen Bettenturms unterstützt der Freistaat mit 39 Millionen Euro.

Mit dem Anbau entstehen zusätzliche Pflegestationen mit 311 Betten. Zudem kann durch den Ausbau das Zweibett-Zimmer als Standard umgesetzt werden. Zusätzlich werden mit dem vierten Bettenturm neue Versorgungsangebote geschaffen, wie etwa eine Spezialstation für die Intensivversorgung und Frührehabilitation von Schlaganfallpatienten und Schädel-Hirn-Verletzten.

Auch für die Altersmedizin wird eine eigenständige Pflegeeinheit geschaffen. Etabliert wird zudem eine Station für die psychosomatische Versorgung von Kindern und Jugendlichen, welche die ebenfalls im 4. Bettenturm entstehende Erwachsenenstation für Psychosomatik ergänzt. Mit dem geplanten 'Centrum für integrative Medizin und Gesundheit' steht ein weiteres innovatives und zukunftsträchtiges Projekt an.

Die Einweihung und ein Tag der offenen Tür sind für September dieses Jahres geplant. Die Inbetriebnahme erfolgt in zwei Stufen und wird für die Ebenen eins bis sechs im Oktober 2018 und für die Ebenen sieben bis 13 Anfang des Jahres 2019 erwartet. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich voraussichtlich auf 55 Millionen Euro.

 

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