Klinik für Urologie und Kinderurologie

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Erfolgreiche Behandlung durch frühzeitige Untersuchungen

Je früher ein Tumor diagnostiziert wird, desto erfolgversprechender ist die aktuelle Therapie bei Prostatakrebs. Daher sind Früherkennungs-Untersuchungen bei Ihrem Urologen eine sinnvolle und wichtige Maßnahme. Abhängig vom festgestellten Tumorstadium bieten wir unseren Patienten mit nachgewiesenem Prostatakarzinom alle gängigen Behandlungsmethoden wie Operation, Strahlentherapie oder medikamentöse Behandlung an.

Bei Prostatakrebs im Anfangsstadium ist auch eine Behandlung mit dem medizinischen Hochleistungsgerät Focal One möglich. Diese innovative und schonende Methode behandelt nur den von Krebs befallenen Bereich der Prostata mit hochintensivierten Ultraschallwellen.     

Als Betroffene/r können Sie sich in der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs austauschen. Informationen dazu finden Sie hier.

Patientenakte

Ultraschall-Behandlung mit dem Focal One

Bei 60 000 deutschen Männern entdecken jedes Jahr Ärzte einen Tumor der Prostata. Nun gibt es ein neues Gerät, genannt „Focal One“, das Prostata-Krebs mit Ultraschall-Wellen behandelt. Das Verfahren ist unblutig und schonender als eine Bestrahlung oder eine Operation.

Das Gerät pendelt im Wochenrhythmus zwischen sechs bayerischen Städten: Ingolstadt, München Harlaching, Augsburg, Nürnberg, Reutlingen und Bamberg.
Mit der fokalen Therapie soll die Lücke zwischen Übertherapie und aktiver Überwachung geschlossen werden. Die Behandlung mit dem Focal One ist also ein Mittelweg zwischen radikaler Behandlung und Abwarten. Der Krebs wird nicht sofort mit allen verfügbaren Mitteln maximal bekämpft, sondern gezielt behandelt und kontrolliert.

Im Vorfeld wird eine MRT-Aufnahme der Prostata vorgenommen. Diese Bilder werden vor der Behandlung in das Computersystem des Focal One eingespielt.
Zur Behandlung wird der Patient in Narkose auf die rechte Seite gelagert. Die Sonde, die sowohl den Ultraschall zur Bildgebung als auch zur Behandlung enthält, wird in den Enddarm eingeführt. Nach abgeschlossener Therapieplanung durch den Arzt setzt das Gerät die Vorgaben computergestützt um. Durch die gebündelten Ultraschallwellen kommt es durch Hitze - 85 bis 90 Grad - zur Zerstörung des Tumorgewebes.
Bei dieser Behandlungsmethode sollen nur die tumorbefallenen Anteile und nicht die gesamte Prostata behandelt werden. Hierdurch ist ein geringes Ausmaß an Nebenwirkungen zu erwarten.

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Theresa Koch

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