Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde: Die Säulen der Naturheilkunde

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Die fünf Säulen der Naturheilkunde

Auf unserer Station wenden wir Verfahren der klassischen Naturheilkunde an. „Integrativ“ wird diese Medizin durch die gemeinsame Anwendung von Schulmedizin, naturheilkundlichen Ansätzen sowie ergänzenden Therapien (z.B. Akupunktur und Neuraltherapie).
Die klassische Naturheilkunde hat eine lange Tradition. Die Wissenschaft hat erst begonnen, durch moderne Methoden ihre Wirksamkeit nachzuweisen. Üblicherweise wird sie in „Fünf Säulen“ eingeteilt.

In der Hydro- und Thermotherapie wird mit Wickeln (z.B. Brust- und Leibwickel), Auflagen, Waschungen, Bädern und Güssen gearbeitet. Hierbei kann die Wassertemperatur von warm bis kalt variieren und auch ätherische Öle zum Einsatz kommen. Ziel der Behandlung ist es, dem Körper einen Reiz zu geben, auf den er reagieren muss, sei es mit Aktivierung oder Entspannung (Reiz-Reaktions-Prinzip).
 

In der Phytotherapie kommen jahrhundertealte, traditionell eingesetzte und auch nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wirksame Heilpflanzen zum Einsatz. Hierunter fallen auch Teezubereitungen und Pflanzensäfte.

Die Bewegungstherapie beinhaltet aktive und passive Aktivierung des Körpers. Zur Verfügung stehen unter anderem Qi Gong, Faszientherapie, Walking, Wassergymnastik und Gerätetraining, aber auch Physio-und Atemtherapie. Körperliche Betätigung trainiert das Herz-Kreislauf-System, schult das Gehirn, stimuliert das Immunsystem, hilft bei der Verarbeitung von Schmerzen und kann Entspannung fördern. Sie lindert Funktionseinschränkungen oder beugt diese vor.

Einen sehr wichtigen Stellenwert nimmt die Ernährungstherapie ein. Wir bieten an unserer Klinik eine pflanzenbasierte, mediterrane Vollwertkost an, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen orientiert. Während des Aufenthalts werden die Besonderheiten dieser Kostform in Vorträgen, Workshops und der Lehrküche anschaulich und krankheitsspezifisch vermittelt. 

Ein wichtiger Pfeiler der Ernährungstherapie ist das Heilfasten nach Buchinger. Nach einem Entlastungstag fasten Patienten unter medizinischer Anleitung für bis zu sieben Tage. Als „Mahlzeiten“ kommen Fastenbrühe sowie Gemüse- und Obstsäfte zum Einsatz. Fasten kann immunmodulierend, schmerzlindernd und stimmungsaufhellend wirken und ist daher eine wichtige Therapieoption.
 

bg

Ordnungstherapie

Die letzte Säule ist die Ordnungstherapie. Sie unterstützt die Patienten bei der Erarbeitung von gesundheitsfördernden Lebensstilveränderungen und deren Umsetzung in den persönlichen Alltag. 

Hier finden Sie weitere Informationen über die Ordnungstherapie

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