Praxis und Institut für Pathologie: Zyto-Diagnostik

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Dank Zyto-Diagnostik: Verhinderung von bösartigen Tumoren

Unter Zyto-Diagnostik versteht man die Beurteilung von Zellen, die durch Abstrich, Biopsie oder Punktion aus ihrem Gewebeverband entnommen wurden. Untersucht werden beispielsweise Flüssigkeitsansammlungen in Körperhöhlen sowie Feinnadelpunktate von Lymphknoten und Organen wie Schilddrüse oder Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Das typische Beispiel für die Zyto-Diagnostik ist die Krebsvorsorge der Frau; sie stellt einen Großteil dieser Untersuchungsform dar.

Dabei macht der Frauenarzt im Rahmen der gynäkologischen Untersuchung einen Abstrich vom Gebärmutterhals. Das gewonnene Zellmaterial wird dann auf tumorverdächtige Zellen untersucht. Bei einem Nachweis verdächtiger Zellelemente kann dieser Bereich durch einen kleinen chirurgischen Eingriff (Konisation) entfernt werden. Somit kann auch die Entstehung eines bösartigen Tumors verhindert werden.

In Ländern mit routinemäßiger Krebsvorsorge für Frauen ist die Rate bösartiger Tumore des Gebärmutterhalses innerhalb von 15 Jahren auf weniger als die Hälfte zurückgegangen. Es gibt keine vergleichbare Krebs-Vorsorgeuntersuchung, die einen derartigen Erfolg aufweisen kann wie die Vorsorgeuntersuchung der Gebärmutter.

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Bild von Claudia Görtler

Claudia Görtler

 

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