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Wegweisende Maßstäbe bei der Rehabilitation älterer Menschen

Nach einer siebenmonatigen Umbauphase eröffnete die Sozialstiftung Bamberg zum April 2011 die Stationäre Geriatrische Rehabilitation auf dem Areal der ehemaligen alten Neurologie (1800 qm2 Nutzfläche) am Michelsberg. Hier ist mit einem Kostenaufwand von 2,9 Millionen Euro eine hochmoderne neue Gesundheitseinrichtung entstanden.

Dass sich der Umbau gelohnt hat, zeigt sich eindrucksvoll anhand der neuen Ausstattung: Die Reha-Station verfügt über 46 Betten, mehrere Behandlungszimmer zur Physiotherapie, gemütliche Speiseräume sowie einen großzügig bemessenen Ergotherapie- und einen einladenden Empfangsbereich.
Die barrierefrei ausgestatteten Ein- und Zweibettzimmer sind in wohnlichem Stil gestaltet, besitzen moderne Sanitäranlagen und – was künftige Patienten wohl besonders schätzen werden – einen eigenen Balkon mit einem traumhaften Blick über die Stadt und in den Garten.

Konzept der kurzen Wege

„Mit unserem neuen Reha-Angebot in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentrum für Altersmedizin können wir Akutmedizin und rehabilitative Therapie effizient miteinander verknüpfen und vernetzen“, so Xaver Frauenknecht, Vorstand der Sozialstiftung Bamberg. „Denn während des akut-stationären Aufenthaltes in der Altersmedizin wird bereits mit der geriatrischen Frührehabilitation begonnen, die dann anschließend in die neue stationäre geriatrische Rehabilitation übergeleitet werden kann“, ergänzt Geschäftsführer Wolfgang Kaltenecker. Die Patienten finden somit künftig die benötigten Gesundheitsleistungen an einem Ort und können nach der Akutphase im Krankenhaus direkt in die angrenzende neue Station wechseln, die unter der Trägerschaft von saludis steht.

Die ärztliche Leitung liegt in den erfahrenen Händen von Privatdozent Dr. Clemens Grupp, der auch das benachbarte Zentrum für Altersmedizin chefärztlich betreut.

„Das abgestimmte Vorgehen zwischen Akutgeriatrie und Reha-Zentrum erhöht die Behandlungsqualität und verbessert die Reha-Erfolge ", erklärt Privatdozent Dr. Clemens Grupp. Die Anbindung einer Reha-Einrichtung an eine Klinik sei sicherlich das Konzept der Zukunft. So könnten medizinische und wirtschaftliche Synergien genutzt werden. Zudem stehe allen Reha-Patienten damit jederzeit eine Akutversorgung zur Verfügung.

„Unser Prinzip heißt: Nicht die Menschen sollen zur Medizin kommen, sondern die Medizin zu den Menschen.“
Vorstand Xaver Frauenknecht

Rehabilitation in vertrauter Umgebung

Ganz wesentliche Erleichterung bringt dieses Konzept der kurzen Wege insbesondere für in ihrer Mobilität eingeschränkte Patienten sowie deren Angehörige. Die beschwerliche Anreise in eine entfernt liegende Reha- Einrichtung entfällt. Zudem gilt es als erwiesen, dass der Genesungsprozess gerade bei älteren Menschen durch den Aufenthalt in einer vertrauten Umgebung gefördert wird.

Bestmögliches Umfeld

Betreut werden die Reha-Patienten von einem kompetenten und multiprofessionellen Team: Insgesamt vier Ärzte, 24 Krankenschwestern, acht Physio- und Ergotherapeuten sowie Masseure, Logopäden, Psychologen und Sozialpädagogen kümmern sich um die Belange der Patienten. Besonders erfreut zeigt sich SSB-Vorstand Frauenknecht auch über die Tatsache, dass hierfür 45 neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.

Auf einen Blick

Die Reha-Patienten werden von einem multiprofessionellen Expertenteam betreut.
Die stationäre Rehabilitation dauert in der Regel drei bis fünf Wochen.
Sie wird von den Krankenkassen bezahlt.

KONTAKT

Chefarzt 
PD Dr. med. Clemens Grupp

Geriatrische Reha im Klinikum am Michelsberg
St.-Getreu-Str. 14-18
96049 Bamberg
Tel. 0951 503-22510
E-Mail: gerireha@saludis.de

Eindrücke aus unserer Einrichtung