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Kontinenzzentrum

Beckenboden- und Kontinenzzentrum

Seit September 2002 ist das Klinikum Bamberg von der Deutschen Kontinenzgesellschaft (vorm. GIH) als Kontinenzzentrum anerkannt, in dem harn- und stuhlinkontinente Patienten interdisziplinär untersucht und behandelt werden.

Am Kontinenzzentrum sind neben der Klinik für Urologie und Kinderurologie die Chirurgische Klinik, Frauenklinik, Kinderklinik, Neurologie, Neurochirurgie, Radiologie und Gastroenterologie beteiligt.

Zielsetzung:
Inkontinenz gilt als ein Tabuthema. Aus Scham wendet sich nur jeder fünfte Betroffene an einen Arzt, obwohl heute durch geeignete Abklärung und Einleitung entsprechender Behandlungsmethoden bis zu 80 Prozent der Betroffenen von ihrem Leiden befreit werden können. Das Kontinenzzentrum Bamberg hat sich daher zum Ziel gesetzt, Aufklärungsarbeit zu leisten, Patienten und Ärzte zu informieren und letztlich die Versorgung inkontinenter Patienten zu optimieren.

Dies erreichen wir durch enge Zusammenarbeit mit unseren internen Kooperationspartnern sowie niedergelassenen Ärzten, Pflegeteams und Physiotherapeuten. Diese interdisziplinäre Koordination ist die Hauptaufgabe des Bamberger Kontinenzzentrums.

Versorgungsangebot:

  • Regionale und überregionale Anlaufstelle für Patienten mit Harn- und/ oder Stuhlinkontinenz
  • Beratung auf allen Gebieten der Inkontinenz und der Blasenentleerungsstörungen
  • Abklärung und Diagnostik in Zusammenarbeit mit den Kliniken für Urologie und Kinderurologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Neurochirurgie, Gastroenterologie sowie Diagnostische und Interventionelle Radiologie
  • Medikamentöse, spezifische krankengymnastische und operative Therapieformen (z.B. vaginale und rektale Elektrostimulation, EMDA-Therapie, Biofeedback-Training, Botox-Injektionen, Schließmuskelreparatur, künstlicher Schließmuskelersatz, Prolaps-Chirurgie)
  • Interdisziplinäre Kooperation mit Hausärzten, niedergelassenen Fachärzten und Kliniken
  • Unterstützende Angebote zur Alltagsbewältigung und Verbesserung der Lebensqualität durch ausgebildete Kontinenzberater
  • Spezielle physiotherapeutische Trainingsprogramme
  • Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit

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