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Herz-Hirn-Zentrum

Liebe Besucherin,
Lieber Besucher,


herzlich willkommen auf der Internetseite des Herz- und Hirn-Zentrums am Klinikum Bamberg! Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Zentrum und möchten Ihnen diese neue, deutschlandweit bisher einmalige und interdisziplinäre Einrichtung am Klinikum vorstellen.
Im Herz- und Hirn-Zentrum Bamberg (HHZB) arbeiten Kardiologen und Neurologen gemeinsam Hand in Hand, um im Rahmen eines optimalen Versorgungkonzepts Patienten mit Erkrankungen des Herzens und Gehirns umfassend und kompetent zu behandeln.
Schlaganfall und Herzinfarkt sind Notfälle! Sie zählen zu den häufigsten schwerwiegenden Erkrankungen, die eine Akutbehandlung im Krankenhaus notwendig machen. Auf der gemeinsam geleiteten Intensivstation, der zertifizierten Stroke-Unit (Schlaganfall-Akutstation) und der Chest-Pain Unit (Brustschmerz-Akutstation) erfolgt die Versorgung fachübergreifend, sodass hier die fachspezifische Erfahrung aus Kardiologie und Neurologie rasch und ohne Umwege für den Patienten rund-um-die-Uhr (24/7-Service) zur Verfügung steht.
Die Ursachen kardiologischer bzw. neurologischer Erkrankungen sind oft sehr ähnlich und beinhalten neben hohem Blutdruck auch Diabetes, erhöhte Blutfette, Nikotinkonsum und Übergewicht, die allesamt zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) führen können. Im HHZB werden alle Risikoparameter bei unseren Patienten umfassend evaluiert, um ein individuelles Risikoprofil zu erstellen und diese entsprechend nationaler und internationaler Leitlinien präventiv zu behandeln. Hierzu steht im HHZB die ganze Breite der kardiologisch-neurologischen Funktionsdiagnostik (Labor, EKG, Echokardiographie, EEG, Doppler, evozierte Potenziale und Bildgebung) zur Verfügung, die auf höchstem medizinischen Niveau durchgeführt wird. Neben der Akutversorgung von Erkrankungen stellt somit die Prävention einen wesentlichen Bereich in der medizinischen Versorgung im HHZB dar.
Ein besonderer Schwerpunkt des HHZB ist die Versorgung von Patienten mit Vorhofflimmern, der häufigsten Form von Herzrhythmusstörungen und Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall, der bei entsprechend früher Erkennung dieser Herzrhythmusstörung möglicherweise effektiv verhindert werden kann.
Zusätzlich ist seit einigen Jahren bekannt, dass sich die chronische Herzschwäche negativ auf zahlreiche Hirnfunktionen auswirkt und zu Demenz oder Depression führen kann, und umgekehrt. Aus den genannten Beispielen wird deutlich, wie umfassend die Interaktionen von Herz und Hirn bei der Entstehung zahlreicher Erkrankungen dieser Organe im klinischen Alltag sind und daher für die optimale Versorgung unserer Patienten geradezu eine interdisziplinäre Herangehensweise erfordern.
Aus diesem Grund arbeiten Kardiologen und Neurologen in enger Kooperation mit den Nachbardisziplinen zum Erhalt bzw. Verbesserung Ihrer Herz-und-Hirn Gesundheit im HHZ Bamberg zusammen.
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf,

Ihr
PD Dr. M. Braun