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Computergestütztes kognitives Training

Gute kognitive Leistungsfähigkeit ist eine wichtige Bedingung für einen positiven Krankheitsverlauf: wer geistig fit ist, kann seine Krankheit besser verstehen, bei einer Therapie effektiver mitarbeiten und auf Stresssituationen im Alltag sinnvoller reagieren. Dies alles kann helfen zu verhindern, dass es zu einem Rückfall oder einer Verschlimmerung der Symptome kommt. Bei schizophrenen Patienten konnte z.B. gezeigt werden, dass durch Maße zur Erfassung der kognitiven Leistungsfähigkeit der weitere Krankheitsverlauf am besten vorhergesagt werden kann. Für Demenzpatienten gilt, dass durch kognitives Training das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt wird.

Viele wissenschaftliche Publikationen belegen, dass durch kognitives Training bessere Effekte erzielt werden, wenn die Vorgabe der Übungen passend zum aktuellen Leistungsniveau erfolgt, der Übungserfolg sofort zurückgemeldet wird, die Übungen interaktiven und motivierenden Charakter besitzen und das Training Spaß macht. Diese Bedingungen sind durch den Einsatz von Computern am besten realisierbar.

Seit über 10 Jahren kommen computergestützte Verfahren bei unseren Patienten zum Einsatz: Die Patienten nehmen dabei mehrmals wöchentlich an Trainingssitzungen von ca. 30-60 Minuten Dauer teil.