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Sportmedizin

Die Sportmedizin mit ihrem funktionsdiagnostischen Methodenspektrum dient vor allem einer individuellen und wissenschaftlich fundierten Steuerung des rehabilitativen gesundheits- und sportlichen Trainings.

Durch eine exakte und dokumentatorische Analyse des Ist-Zustandes der jeweiligen Person werden entsprechende Zielstellungen für das weitere Behandlungs- bzw. Trainingskonzept festgelegt und nach definiertem Zeitraum kontrolliert. Damit ist es möglich den Leistungsträgern Mittel für eine Leistungsdokumentation und Qualitätssicherung zur Verfügung zu stellen. Neben der diagnostischen Aufgabe kommt der Sportmedizin vor allem eine umfassend gesundheitsverwandte Funktion zu, die sich über Trainings- und Ernährungsberatung bis hin zur aktiven Beeinflussung der gesamten Lebensweise erstreckt.

Die Sportmedizin gliedert sich in 2, besser 3 Säulen. Einerseits steht hier die internistische Sportmedizin (Belastungs-EKG, Spiroergometrie, Echokardiografie usw.), dann die Sporttraumatologie und Sportorthopädie (Versorgung akuter Sportverletzungen, Behandlung von Überlastungsschäden sowie Prophylaxe) und letztlich als dritte Säule die Trainingssteuerung und Physiotherapie. Für die Trainingssteuerung wird ebenfalls die Spiroergometrie herangezogen, sie wird somit oft interdisziplinär betrieben.

Ihre Sportmedizin Saludis

Die Sportmedizin in der Saludis GmbH bietet hier in Zusammenarbeit mit der Sektion Sportorthopädie - Sporttraumatologie der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Sozialstiftung Bamberg eine interdisziplinäre und umfassende Sportlerbetreuung an. Unter Leitung von Priv.-Doz. Dr. Volker Schöffl und Trainingsmethodikerin Julia Emmler werden Sie umfassend betreut und auf Ihrem Weg zum sportlichen Erfolg begleitet. Dabei stehen Ihre Ziele im Vordergrund, ganz egal ob im Freizeit- oder Profisport.

Spiroergometrie und Laktatuntersuchung

Die spiroergometrische Diagnostik ermöglicht für jeden Sportler individuell die Ermittlung des optimalen Pulses für ein wirkungsvolles und effizientes Training. Bei dieser Untersuchung werden die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit sowie das Verhältnis der Atemgase zueinander (eingeatmetes O2 und ausgeatmetes CO2) unter körperlicher Belastung mittels Atemmaske erfasst. Zugleich wird die Herzfrequenz aufgezeichnet und der Moment der Übersäuerung der Muskulatur mittels Laktatmessung ermittelt. Das Testergebnis gibt differenziert Aufschluss über die momentane Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge und muskulärer Leistungsfähigkeit und damit über das individuelle sportliche Potential. Im Unterschied zur reinen Laktatmessung können auch Störungen der Herz- und Lungenfunktion als leistungslimitierende Faktoren aufgedeckt werden. Die spiroergometrische Untersuchung gilt als Voraussetzung für eine gezielte Ausschöpfung der positiven Effekte des Ausdauertrainings (Herz-Kreislauftraining, Fettverbrennung), zur Vermeidung von Überlastungen und zur Früherkennung gesundheitlicher Risiken (z.B. Belastungsasthma).

Interdisziplinäre Sportmedizin

Sportmedizinische Untersuchungen im Kader- und Freizeitbereich setzen sich in Anlehnung an die Bestimmungen des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) und des BAL (Bundesausschuss Leistungssport) aus einer internistischen Untersuchung mit Spiroergometrie und Herzechografie sowie einer sportorthopädischen Untersuchung zusammen.

Ganganalyse

Ein für den individuellen Läufer maßgeschneidertes Trainingskonzept setzt präzises und detailliertes Wissen über dessen Lauftechnik voraus. In unserem eigens für diese Zwecke technisch hochwertig ausgestatteten Lauflabor wird der Laufstil des Probanden mittels digitaler Videokameras aufgezeichnet. Das Laufverhalten des Probanden wird aus mehreren Ebenen und Perspektiven gefilmt. Die Auswertung mit modernster Videoanalysesoftware liefert wichtige Informationen über Gelenkstabilitäten, Fehlstatiken sowie muskuläre Schwächen. So wird das Bewegungsverhalten einzelner Gelenke messbar gemacht und lässt sich biomechanisch beschreiben.

Wer seiner Achillessehnenentzündung, seinen Meniskusbeschwerden oder seiner Gelenkarthrose im Sinne einer Ursachenanalyse auf den Grund gehen möchte, schlägt mit einer Laufanalyse den richtigen Weg ein. Der Läufer erfährt hier, warum das Knie schmerzt oder die Wadenmuskulatur krampft.
Nur wenn Defizite im Laufstil rechtzeitig erkannt werden, können langfristige Schäden vermieden werden.

Mögliche Indikationen für Laufanalysen

  • Rehabilitationstraining nach Kreuzbandplastik oder Meniskusoperation
  • Schmerzzustände unklarer Genese unter Laufbelastung ( Knie, Wirbelsäule, Fuß)
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Shin splint Syndrom
  • Runners Knee
  • Traktus iliotibialis Syndrom, Becken/ Hüfte
  • Muskuläre Instabilität in der Dynamik der Laufbewegung
  • Abklärung orthop. Risikofaktoren durch mangelhafte Lauftechnik
  • Reduktion von Bremskräften
  • Reduktion von gefährlichen Stoßbelastungen
  • Verbesserung der Koordination in der Dynamik mit dem Ziel optimaler Kraftausnutzung
  • Verletzungsprophylaxe
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