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Vertiefung der intersektoralen Kooperation in Bamberg und in der Region

Vertiefung der intersektoralen Kooperation in Bamberg und in der Region

In den vergangenen Jahren konnte die Sozialstiftung Bamberg neue Kooperationsformen zum ambulanten Sektor aufbauen und vertiefen. Die Sozialstiftung Bamberg stellt sich damit den aktuellen Strömungen im deutschen Gesundheitswesen, die u. a. einen stetig wachsenden Wettbewerb für die Krankenhäuser bedeuten und bleibt, mit ihren unterschiedlichen Standorten, gerade jetzt ein verlässlicher Partner für die niedergelassenen Ärzte und die Patienten in der Region.

Das oberste Gebot der Sozialstiftung Bamberg ist es, die Sichtweise vom Patienten als bedürftigem Menschen auf den Kunden zu wechseln, der handlungsleitend seine Heilung oder Linderung maßgeblich vorgibt. Das heißt, der Patient wird nicht als passiver „Konsument“ wahrgenommen, sondern als aktiver Kunde, der die angebotenen Gesundheitsleistungen der Ärzte, der Therapeuten und des Pflegepersonals nach seinen ganz persönlichen Bedürfnissen einfordert.

Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, fördert die Sozialstiftung Bamberg die unterschiedlichsten Kooperationsformen zu den fachärztlichen Vertragsärzten. Die örtliche Vernetzung zu den niedergelassenen Ärzten in den Standorten „Klinik am Heinrichsdamm“ und „Klinikum am Bruderwald“ ermöglicht die Überwindung der tradierten ambulanten und stationären Barrieren, die sich im deutschen Gesundheitswesen gebildet haben. Gemeinsame Synergieeffekte für die stationäre und ambulante Leistungserbringung können generiert und genutzt werden. Die Zusammenarbeit fördert in erster Linie die Kooperationsbereitschaft und Wertschätzung zwischen dem Facharzt und dem Klinikarzt, die eine Transparenz der klinischen Prozesse offen legen. Als Beispiel kann das hervorragende Zusammenspiel der angestellten Anästhesisten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Dr. Schellerer mit den niedergelassenen Chirurgen genannt werden.

Betriebswirtschaftliche Überlegungen sind eine weitere treibende Kraft, die Kooperationen attraktiv erscheinen lassen. Der sichtbarste Effekt ist die gemeinsame Nutzung von kostenintensiven Medizinapparaturen und -techniken, z.B. Computer- bzw. Magnetresonanztomographen oder Laborleistungen, die zu erheblichen Einsparpotentialen führen. Diese bereits qualitativ höherwertige wohnortnahe Versorgung wird im Sinne der Kundenzufriedenheit an den Patienten weitergegeben. Dennoch ist die Behandlung und Versorgung des Patienten von Brüchen zwischen dem Vertragsarzt und dem Klinikum gekennzeichnet. Um eine für den Patienten höchstwertige Behandlung zu ermöglichen, verhindert die Kooperation die immer noch vorhandenen „Versorgungsbrüche“ zwischen dem Krankenhaus und dem Vertragsarzt.

Die Pflegeüberleitung nach der Behandlung gewährleistet den nahtlosen Übergang aus dem Klinikum in den Alltag. Die aktive Verzahnung zwischen dem Vertragsarzt und dem Klinikum optimiert und verbessert die anschließende ambulante Behandlung für den Patienten erheblich.